So cool hat der SC Magdeburg lange nicht gewonnen!

Der Deutsche Handball-Meister gewinnt das Play-off-Spiel in der EHF Champions League nach einer starken ersten Halbzeit mit 35:29 gegen den rumänischen Meister Dinamo Bukarest, zieht locker ins Viertelfinale ein. Gegner dort: Der ungarische Top-Klub Veszprem.

Nach den Füchsen Berlin (gegen Industria Kielce weiter) ist der SCM der nächste deutsche Klub, der in der Runde der letzten Acht steht.

Kurios: Magdeburg holt den Heimsieg in der Fremde! Weil in der heimischen GETEC-Arena in dieser Woche die Eis-Revue „Holiday on Ice“ stattfindet, musste ins rund 100 Kilometer entfernte Dessau umgezogen werden. Haben nicht alle mitbekommen! Die EHF zeigte vor dem Spiel in ihrem internationalen TV-Signal weiter Magdeburg als Spielort an.

Erfolgscoach Bennet Wiegert geht die Partie wie ein Auswärtsspiel an. Schon am Dienstag reist die Mannschaft nach Dessau, übernachtet im Hotel — und das, obwohl das Bukarest-Spiel erst am Mittwochabend um 20.45 Uhr losgeht.

Spiel verlegt wegen „Holiday on ice“: Magdeburg eiskalt weiter in der Champions League

Im Spiel sind die „Gastgeber“ gleich hellwach — und machen nach dem 30:26 im Hinspiel schnell klar, wer hier in die nächste Runde kommt. Über 6:2 (7.), 10:4 (14.) und 15:6 (20.) geht es mit 21:10 in die Pause. Jetzt müssten die Rumänen 15 (!) Tore aufholen. Unmöglich gegen diese coolen Magdeburger, bei denen Omar Ingi Magnusson besonders auftrumpft! Omar lässt die Gäste alt aussehen!

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Quelle: Instagram @handballpremium ; @butasport.rs

Bitter für den SCM: Durch die Spielverlegung in die Anhalt-Arena in Dessau können nur 2500 Fans dabei sein in der Halle. In der GETEC-Arena wären es über 6400 gewesen. Folge: Rund 70.000 Euro weniger Einnahmen.

Schreck-Moment in der Anfangsphase der zweiten Hälfte: Der isländische Nationalspieler Haukur Thrastarson, der im Sommer von Bukarest in die Bundesliga zu den Rhein-Neckar Löwen wechselt, knallt mit dem Kopf aufs Parkett, muss behandelt werden.

Nach der Pause nehmen die Magdeburger einen Gang raus. Gefällt Coach Wiegert gar nicht. Er meckert in einer Auszeit: „Lasst uns die fucking zweite Halbzeit auch gewinnen!“ Schaffen seine Spieler aber nicht. Egal, eine eiskalte erste Halbzeit reicht fürs Weiterkommen!

Teaser-Bild

Foto: BILD

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