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Am Abend geht die Handball-Bundesliga-Abschiedstour für den SC DHfK Leipzig beim TBV Lemgo-Lippe weiter. Dort steigt für den bereits feststehenden Absteiger ab 20 Uhr das letzte Auswärtsspiel der Saison. Die Sachsen haben nun auch die letzte personelle Entscheidung für die aktuelle Mannschaft getroffen.

Handball: Leipzig trifft Entscheidung zu Adam Lönn

Denn auch Adam Lönn wird gehen. Der schwedische Rückraumspieler, der in Leipzig vorrangig im Abwehrblock spielen sollte, verlässt den Klub nach nur einem Jahr. Wobei der SC DHfK nicht viel von ihm hatte. Knieprobleme führten in der Winterpause gar zu einer Operation. Ein wirkliches Comeback gab es für den Mann, der vom Franzosen-Klub Pays d’Aix kam, jedoch nicht mehr.

Foto: BILD

„Auch wenn dich Verletzungen in dieser Saison immer wieder ausgebremst haben und du kaum zeigen konntest, was wirklich in dir steckt: Danke für deinen Einsatz, deinen Kampfgeist und deine positive Art“, teilt der Klub über die sozialen Netzwerke mit. Zuvor war bereits klar, dass Domenico Ebner, Lucas Krzikalla, William Bogojevic, Tomas Piroch, Simon Ernst, Ahmed Khairi und Marko Mamic den Klub verlassen. Der Rest des Teams bleibt auch in der 2. Liga.

Doch zunächst sind noch zwei Bundesligaspiele zu absolvieren. Trainer Frank Carstens vor dem abendlichen Auftritt: „Lemgo hat eine sehr eingespielte Mannschaft, die in den letzten Jahren von Florian Kehrmann taktisch stetig weiterentwickelt wurde, sei es im Spiel mit vier Rückraumspielern oder auch mit dem siebten Feldspieler. Im Angriff zeichnet sie ihre Variabilität und ihre technische Sicherheit aus, sie agieren sehr geduldig. Die größte Stärke dieser Mannschaft ist aber ihre Verteidigung. Sie verfügen über zwei hervorragende Torhüter und einen körperlich und taktisch sehr starken Innenblock, der es jeder Mannschaft schwer macht, zu guten Abschlüssen zu kommen. Für uns wird es darum gehen, selber geduldig und sorgfältig unsere Angriffe vorzubereiten und dann auch konsequent abzuschließen. Außerdem wollen wir natürlich unser eigenes Tempospiel aufziehen. Dazu braucht es eine sehr schnelle und kompakte Deckungsreihe, die die Durchbrüche der Lemgoer abwehrt.“ Zum Abschluss gibt es am Sonntag noch das Kellerduell gegen Minden.

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