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Es war pure Ekstase im „Big Apple“: Die New York Knicks gewannen die NBA-Finals gegen die San Antonio Spurs mit 4:1 und krönten sich somit zum dritten Mal zum Meister. Mit dabei: der Center Ariel Hukporti (24). Der Big Man ist nach Dirk Nowitzki (47) und Isaiah Hartenstein (28) erst der dritte Deutsche, der die Meisterschaft in der besten Basketball-Liga gewann. Nach dem Titelgewinn ließ der gebürtige Stralsunder ein besonderes Andenken aus der Halle mitgehen.

Im Interview mit „Sky Sport“ hielt Hukporti einen goldenen Ball in die Kamera. Auf die Frage, was das für ein Ball sei, sagte der 24-Jährige: „Den habe ich aus dem Interviewraum geklaut, das sage ich euch ehrlich. Den behalte ich, der kommt zu mir nach Hause.“ Auf dem vergoldeten Spielgerät steht „New York Knicks – Champions“. Des Weiteren beschrieb er seinen Gefühlszustand nach dem größten Erfolg seiner Karriere. Mit einem Schmunzeln sagte Hukporti: „Fühlt sich gut an, ich kann mich nicht beschweren.“ Und wie sah die Gefühlswelt des Ex-Ludwigsburgers im Moment der Trophäenübergabe aus? „Ich habe das nur in 2k [Videospiel, Anm. d. Red.] done, now I can do it in real life. It’s a blessing, that’s all I can say.”

Im Interview mit BILD nach Spiel fünf der Finals drückte der 2,13-Meter-Mann bereits seine Dankbarkeit aus: „Beim Draft haben mich 29 Mannschaften ignoriert – nur die Knicks haben an mich geglaubt. Sie haben mir die Chance gegeben, NBA-Spieler zu werden. Als die Chance kam, habe ich sie genutzt. Und jetzt sind wir gemeinsam die Nummer 1.“ Besser hätte Hukportis zweite NBA-Saison nicht enden können.

New York Knicks: 53-jährige Durststrecke endet

Für die Knicks war es ein besonderer Titel. 53 Jahre musste die traditionsträchtige Franchise auf einen NBA-Titel warten, in diesem Jahr war es wieder so weit. Ein dominanter Playoff-Lauf mit lediglich drei Niederlagen resultierte im verdienten Titelgewinn. Zwischenzeitlich gewannen die New Yorker 13 Partien in Folge. Als Finals-MVP krönte sich Star-Guard Jalen Brunson (29).

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