Ein Spieler wechselt trotz Vertrag den Verein. Und das außerhalb der Transferperiode, die am 15. Februar endete. Und doch ist es ganz legal.

Magnus Grupe löst seinen Vertrag bei den Rhein-Neckar Löwen auf und wechselt mit sofortiger Wirkung zu HBW Balingen-Weilstetten. „Ich bedanke mich bei den Löwen für die letzten acht Jahre und dass sie mir jetzt eine neue sportlich sehr reizvolle Chance ermöglichen. Von der Jugend mit Deutscher U19-Meisterschaft über den Titel in der Dritten Liga bis zum Bundesliga-Debüt haben die Löwen mich persönlich wie sportlich geprägt. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung“, sagt Grupe.

Handball: Bundesliga-Talent wechselt von den Rhein-Neckar Löwen nach Balingen

Grupe unterschrieb im Sommer 2024 seinen ersten Profi-Vertrag bis 2026. Dieses Vertragsverhältnis endet nun. Obendrein auch das Zweitspielrecht bei den Eulen Ludwigshafen.

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Beim Vierten Balingen-Weilstetten kämpft Rückraumspieler Grupe, der bereits im Nachholer gegen Hüttenberg am Donnerstag eingesetzt werden soll und einen Vertrag bis 2027 bekommt, um den Aufstieg in die Bundesliga. Ludwigshafen ist dagegen im Abstiegskampf noch nicht aus dem Gröbsten raus.

„Wir haben uns schon sehr früh mit Magnus beschäftigt, mussten aber akzeptieren, dass die vertragliche Situation lange Zeit keinen Handlungsspielraum gegeben hat“, erklärte HBW-Geschäftsführer Axel Kromer, ehemaliger Sportvorstand beim DHB. „Er ist noch jung, aber unglaublich talentiert, und wir freuen uns auf eine gemeinsame Zeit.“

Dass er nun im letzten Drittel der Saison für einen anderen Verein auflaufen darf, ist durch eine Sonderregelung des DHB möglich, die Spielern unter 23 Jahren somit Spielpraxis ermöglichen will. Erlaubt ist, in derselben Saison für zwei Mannschaften aus verschiedenen Ligen zu spielen. Da Grupe bei den Löwen allerdings bisher nur in einem Spiel zum Einsatz kam, zählt das allerdings nicht als „festgespielt“ – und ein Wechsel nach Balingen wurde möglich.

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Quelle: BILD/ Daikin

Uwe Gensheimer, angehender Sportlicher Leiter der Löwen: „Mauni ist auf uns zugekommen mit seinem Wechselwunsch, dem wir im Sinne der Entwicklung des Spielers gerne entsprechen. Je nachdem, wie es sportlich für ihn weitergeht und wohin er sich entwickelt, stehen ihm bei den Löwen die Türen offen für eine mögliche Rückkehr in der Zukunft.“

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