Zunächst mal: Levin Unbehaun verlängerte seinen Vertrag beim HSV Hamburg in der Daikin Handball-Bundesliga. Der Rechtsaußen, bereits seit der B-Jugend im Klub, bleibt somit bis mindestens 2029 Teil des Profikaders. Jedoch: Im Zuge der Verlängerung fiel zudem die Entscheidung für eine kurzfristige Fuß-OP. Unbehaun fällt deshalb ab sofort und für noch unbestimmte Zeit aus.
HSV muss lange auf Unbehaun verzichten
„Natürlich ist eine OP mit 20 Jahren nicht das, was man sich wünscht“, sagt Unbehaun. „Aber man darf sich daran nicht festbeißen, sondern ich muss nach vorne schauen.“ Seit einer nicht optimal verheilten Sprunggelenksverletzung aus dem Oktober plagten ihn Schmerzen. Bei Fußspezialist Dr. Andreas Elsner (Mannschaftsarzt der Fußballer von Arminia Bielefeld) wurde er inzwischen erfolgreich operiert. Die genaue Ausfallzeit ist abhängig vom Heilungsverlauf.
Spätestens zur neuen Saison soll er jedoch zurück sein. Sportdirektor Johannes Bitter: „Wir sind sehr stolz, dass wir mit Levin den nächsten Spieler aus unserem eigenen Nachwuchs dauerhaft im Profikader halten können. Klar, es haben schon einige den Sprung geschafft und konnten ein, zwei Jahre oben reinschnuppern. Aber Levin reiht sich jetzt in die Liste von Spielern wie Dominik Axmann oder Leif Tissier ein, die es wirklich nachhaltig geschafft haben – und darauf sind wir natürlich besonders stolz.“
Und weiter: „Nicht umsonst haben wir uns auf ein langfristiges Commitment geeinigt. Das zeigt, dass wir von seinem Potenzial überzeugt sind. Levin weiß, dass wir ihm die bestmöglichen Chancen geben wollen, sich sportlich weiterzuentwickeln, aber auch neben dem Feld seinen Weg zu gehen. Für uns und für ihn ist das ein perfektes Match.“
Er hält es nicht mehr aus: Handball-Profi entreißt Fan das Megafon
Das bestätigt Unbehaun: „Es war auf jeden Fall keine schwierige Entscheidung. Der HSVH ist mein Verein, seitdem ich 15 bin. Schon davor war ich immer in der Halle – es war schon immer mein Traum, für den HSVH zu spielen. Dass ich diesen Traum jetzt noch bis mindestens 2029 weiterleben darf, freut mich umso mehr.“


