Ehre, wem Ehre gebührt.

Als Europapokalsieger waren die Füchse Berlin schon zu Gast, aber jetzt ist der neue Deutsche Meister der Daikin Handball-Bundesliga zum ersten Mal im Roten Rathaus von Berlin als Titelträger eingeladen.

Die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert (31) reiht sich damit in die großartige Liste Berliner Teams ein, die im Roten Rathaus ihre Meister-Titel schon mehrmals feiern durften – wie Alba Berlin (Basketball), die BR Volleys (Volleyball) und die Eisbären (Eishockey).

Die Hauptstadt kann jetzt auch Handball.

Emotionen pur: Der Meister-Moment der Füchse!

Quelle: BILD/ DYN

Der Regierende: „Die Füchse Berlin haben einen grandiosen Erfolg errungen. Herzlichen Glückwunsch zum ersten deutschen Meistertitel ihrer Vereinsgeschichte! Nach einer bis zum letzten Spieltag spannenden Handball-Saison haben die Füchse auch die Abschlusspartie gewonnen und sind verdient Deutscher Meister geworden.“

Wegner, der selbst inzwischen großer Handball-Fan und gern live bei den Spielern ist, lobt weiter: „Das Team von Trainer Jaron Siewert spielt seit Jahren Handball auf höchstem Niveau und hat sich für diese Top-Leistungen jetzt belohnt. Die Handballer der Füchse Berlin stehen vorbildlich für Teamgeist, Leistungsbereitschaft, Fairness und Respekt im sportlichen Wettbewerb.“

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Nach den Worten von Berlins Regierendem durften sich die Spieler, Trainer und Füchse-Bosse ins Gäste-Buch der Stadt eintragen. Der Erste ist Kapitän Max Darj (33), danach folgte die Mannschaft. Während des Unterschriften-Marathons verrät Wegner: „Ich habe in meinem Besprechungszimmer viele Trikots unserer tollen Berliner Vereine, aber nur eins mit einer Rückennummer – die 95 von Paul Drux. Er hat Großartiges für den Handball und den Verein geleistet. Ich bin ein Fan.“

Titelbefehl von Berlins Regierendem Bürgermeister

Und dann gibt Wegner den Füchsen gleich noch einen doppelten Auftrag mit auf den Weg: „Dieser tolle Titel ist natürlich nicht der Endpunkt, sondern der Auftrag weiter Handball-Begeisterung in Deutschland und Berlin zu entfachen, warum nicht mit dem Champions-League-Sieg und mit der Titelverteidigung im nächsten Jahr, warum sollen wir uns in Berlin mit Platz 2 und 3 zufriedengeben.“

Den meisten Applaus bekam Geschäftsführer Bob Hanning (57). Sein Füchse-Präsident Frank Steffel (59) lobt den Vater des Erfolgs: „Keiner hat den Titel mehr verdient als du.“

Dann gab auch noch Steffel eine typisch, sympathische Meister-Anekdote zum Besten: „In unserer Füchse-Chatgruppe war der Termin im Roten Rathaus mit ,13.30 Uhr Bürgermeister‘ angekündigt. Daraufhin fragte ein Spieler nach: vor welcher Burgermeister-Filiale?

Linksaußen Manuel Strlek (36) hatte sich einen kleinen Scherz erlaubt…

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