Hannover will ihn aus Eisenach holen. Doch nun schiebt René Witte, Geschäftsführer der Thüringer, dem noch einmal live im TV den Riegel vor. Zumindest für die nächste Saison. Witte sagte vorm Anpfiff des Bundesligaspiels gegen die Rhein-Neckar Löwen (30:35) bei DYN: „Ich kann mich nur noch mal wiederholen, wir haben uns hier entschieden, haben das alles abgewogen – und ich kann hier allen noch einmal bestätigen, auch Christian Prokop, das wir Marko Grgic nicht abgeben und nächstes Jahr mit Marko Grgic hier in Eisenach planen.“
Bei Pleite gegen die Rhein-Neckar Löwen: Eisenach-Manager mit Machtwort im Fall Grgic
Prokop, Trainer von Hannover-Burgdorf, sagte vor ein paar Tagen über Grgic: „Wir sind von seinen Qualitäten überzeugt, die Zusammenarbeit wäre für beide Seiten sehr vielversprechend. Ich hoffe, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen wurde.”
Das wurde es nun offenbar. Witte weiter: „Wenn wir uns gar nicht mehr an Verträge halten, dann brauchen wir auch keine Verträge mehr. Ich kann natürlich Hannover auch verstehen, dass sie Marko haben wollen. Aber es geht rein um unseren Verein und unsere Glaubwürdigkeit. Für uns ist es wichtig, dass wir unsere Ziele mit dem ThSV Eisenach erreichen und die können wir mit Marko besser erreichen als ohne Marko.“ Grgic hat in Eisenach noch Vertrag bis 2027, im Jahr 2026 allerdings eine Ausstiegsklausel.
Auf Grgic freut sich dann auch der neue Trainer Sebastian Hinze, der zuvor jedoch mit den Rhein-Neckar Löwen GEGEN seinen neuen Arbeitgeber und GEGEN Grgic ran musste.
Der hatte allerdings ein paar Anlaufschwierigkeiten, traf nach 19 Minuten erstmals. Er machte dann aber bis zum 14:12 gleich drei Tore in Folge. Bis zur Pause (18:17) kam er bei acht Würfen auf vier Treffer. Da war noch Luft nach oben.
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Das änderte sich nach der Pause nicht. Die Löwen drehten das Spiel und brachten es am Ende souverän nach Hause. Grgic kam am Ende auf sieben Tore und eine Wurfquote von 50 Prozent. Vor allem in der Schlussphase, als er Verantwortung übernahm, gelang ihm wenig.
Es war hoffentlich nur ein etwas schlechterer Tag des jungen Mannes, der in den letzten sechs Spielen immer zweistellig traf…
Göppingen siegt mit Super-Holländer gegen Leipzig
6. Saisonsieg für Frisch Auf Göppingen. Und alle Siege wurden daheim geholt. Diesmal hieß es 29:27 (18:17) gegen den SC DHfK Leipzig. Held in Göppingen war Torwart Bart Ravensbergen. Der Holländer parierte nicht nur zehn Würfe, sondern erzielte mit links obendrein auch noch drei Tore selbst. Die Gäste mussten ohne Luca Witzke (Schulterprobleme) auskommen. Und waren in der Schlussphase nicht clever genug, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Rutger ten Velde sah bei Göppingen Rot, nachdem er Simon Ernst mit dem Unterarm im Gesicht traf.


