Besinnliche Weihnachtszeit? Nicht in der Daikin Handball-Bundesliga. Dort jagt gerade eine Knaller-Meldung die nächste.

Jetzt braucht der nächste Top-Klub einen neuen Trainer. Sebastian Hinze wird die Rhein-Neckar Löwen zum Saisonende verlassen, seinen Vertrag nach 2025 nicht verlängern.

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Hinze kam 2022 nach zehn Jahren beim Bergischen HC zu den Löwen, sagt jetzt: „Ich bin hier bei den Löwen immer mit voller Energie und Spaß bei der Arbeit und genieße es sehr, mit den Jungs auf der Platte zu stehen und zu arbeiten.“

Trotzdem will er weg: „Um mit offenen Karten zu spielen und Klarheit zu schaffen, habe ich dem Aufsichtsrat, Holger und Uwe bereits vor einigen Wochen mitgeteilt, dass ich meinen Vertrag nicht verlängern werde, weil es sportstrategisch unterschiedliche Auffassungen gibt.“

Handball: Trainer Sebastian Hinze verlässt die Rhein-Neckar Löwen

Der Mann mit der Löwen-Mähne lag in seiner ersten Saison mit den Mannheimern lange auf Meisterkurs, am Ende wurde es Rang 5. Krönung war der Sieg im DHB-Pokal. In der vergangenen Saison folgte dann – auch wegen großer Verletzungsprobleme – der Absturz auf Platz 12, aber auch Platz 3 in der European League. Zurzeit sind die Löwen Siebter.

Nochmal Hinze: „Natürlich kann ich nachvollziehen, dass es nach der Rückrunde der letzten Saison auch kritische Stimmen bezüglich der Ergebnisse gab. Das Verständnis ist von beiden Seiten da, aber es macht nur Sinn, weiter zusammenzuarbeiten, wenn auch das volle Vertrauen da ist.“

Kein Geheimnis: Hinze war vor allem die Wunschlösung von Ex-Chefin Jennifer Kettemann, die im Sommer vom Duo Holger Bachert (Geschäftsführer) und Uwe Gensheimer (Sportchef) abgelöst wurde.

Gensheimer sagt: „Ich bedauere die Entscheidung. Ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass ich Sebastians Arbeitsweise schätze und es gut finde, wie er sich im höchsten Maße mit dem Verein identifiziert.“

Er sagt aber auch: „Auf der anderen Seite ist Profi-Handball immer auch Ergebnissport, das ist uns allen bewusst. Und mit Blick auf die Ergebnisse haben wir uns vor allem in der Bundesliga nicht so stabil nach oben entwickelt, wie wir uns das gewünscht haben.“

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Quelle: DYN

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