Das direkte Duell um Platz 5 in der Handball-Bundesliga hatte der TBV Lemgo Lippe eindrucksvoll gewonnen. 34:31 wurde der THW Kiel in dessen eigener Halle geschlagen. „Die Mannschaft hat bewiesen, dass es eine Mannschaft ist“, freute sich Trainer Florian Kehrmann (48) am Mikrofon von Dyn.
TBV Lemgo Lippe so gut wie zuletzt vor 17 Jahren
Wobei sogar etwas mehr drin war. Kehrmann gibt zu: „Wir haben in der Rückrunde schon eine harte Phase gehabt, wo wir ein bisschen vielleicht von den Ergebnissen her nachgelassen haben. Trotzdem war die Leistung immer gut. In den letzten drei Spielen haben wir noch einmal alles reingepackt.“ Vor Kiel gab es die Siege gegen Leipzig und in Eisenach. Das führte am Ende dazu, dass der TBV mit Platz 5 die beste Saison seit 17 Jahren spielte. In der Saison 2008/2009 sprang sogar Platz 4 heraus. Meister wurde damals übrigens der THW Kiel. Der landete nun hinter den Lemgoern. Ausschlaggebend war dabei auch das bessere Torverhältnis im Vergleich zum punktgleichen THW. Obendrein gelang Lemgo auch der Sprung zum Final4 im DHB-Pokal, wo am Ende Platz 3 heraussprang.
Kehrmann nach dieser herausragenden Saison: „Für uns fühlt sich das an wie eine Deutsche Meisterschaft. Wir waren im Final4 und haben da, glaube ich, einen tollen Auftritt gehabt. Wir sind Fünfter in der stärksten Handballliga der Welt – und das im kleinen Lemgo, mit ganz viel Tradition, mit ganz herzlichen Fans. Geil! Ich bin stolz auf die Jungs.“

