Der Liga-Auftakt in der Türkei zwischen Titelverteidiger Galatasaray und Gaziantep (3:0) mit Ex-Bayern-Star Leroy Sané sorgt für Schiri-Ärger – bei einem Klub, der gar nicht an dem Spiel beteiligt war.
Denn der Boss von Fenerbahce Istanbul wütet, unterstellt den Schiris eine systematische Bevorzugung von Stadt-Rivale Galatasaray. Auf den offiziellen Klub-Kanälen hat Fenerbahce ein von ihm unterschriebenes Statement veröffentlicht.
Ex-Bayern-Star Leroy Sané (29) stand beim Liga-Auftakt von Galatasaray Istanbul in der Startelf
Darin erklärt der Stellvertretende Vorsitzende, Sertac Komsuoglu (58): „Am ersten Spieltag der Liga, nur wenige Minuten nach Anpfiff, wurden erneut wieder Schiedsrichterentscheidungen getroffen, die alle Fußballfans seit Jahren kennen, und zwar wieder zugunsten derselben Mannschaft.“
Und weiter heißt es: „Der Präsident und der Vorstand des türkischen Fußballverbands müssen den MHK (Schiedsrichterausschuss des Verbands, d. Red.), der diese Schande am ersten Spieltag verursacht hat, so schnell wie möglich zur Rechenschaft ziehen.“
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Mit seiner Kritik dürfte Komsuoglu wohl vor allem auf zwei strittige Entscheidungen meinen. Denn nach nur 20 Sekunden und einem harten Tackling von Gala-Abräumer Torreira hatte Schiri Ali Sansalan Gaziantep einen Elfer verweigert.
Hinzu kommt, dass dafür Gala nur wenige Minuten später selbst per Elfer zur 1:0-Führung traf – dabei lief das Spiel zunächst weiter. Doch nach dem Videobeweis korrigierte Schiri Sansalan seine Entscheidung.
Auch den 3:0-Endstand erzielte Gala-Stürmer Yilmaz vom Punkt. Und: Gaziantep-Keeper Bozan flog in der zweiten Hälfte sogar noch mit Rot vom Platz.
Fenerbahce und Star-Trainer José Mourinho gehen als härtester Konkurrent von Topfavorit Galatasaray in die neue Saison, starten am kommenden Samstag (20.30 Uhr) gegen Göztepe Izmir in die neue Spielzeit.


