Mit rund 25 Millionen Euro Gehalt pro Jahr ist es der teuerste Bayern-Deal aller Zeiten. Doch in den vergangenen Partien war er nicht in Topform, konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken: Er wirkte nicht mehr so spritzig und fit.
Dass manche Experten den neuen Vertrag dafür mitverantwortlich machten, bedrückte Musiala. Denn die Gründe für seine Formschwankung liegen woanders.
SPORT BILD kennt Musialas wahres Problem.
Der deutsche Nationalspieler war Anfang Januar erkrankt, lag mit einer Grippe (Influenza) komplett flach.
Daraufhin nahmen ihn die Bayern-Ärzte aus dem Training und Spielbetrieb, Musiala verpasste das Gladbach-Spiel (11. Januar). Für die Spiele gegen Hoffenheim (15. Januar) und Wolfsburg (18. Wolfsburg) gaben ihn die Ärzte für 15 bis 20 Minuten Spielzeit frei.
Gegen Feyenoord (22. Januar) spielte Musiala durch, auch gegen Freiburg (25. Januar) war er wieder in der Startelf, musste dann aufgrund eines Rückschlags gegen Bratislava (29. Januar) erneut pausieren.
Hintergrund: der CK-Wert bei Musiala stieg wieder. Der Creatinkinase-Wert ist ein Hinweiswert auf mögliche Muskelverletzungen. Dieser wird erhoben, um zu sehen, ob es Schädigungen zum Beispiel am Herz oder den Nieren gibt. Bei einer Grippe sollte man deswegen keinen Sport treiben – insbesondere der Herzmuskel kann stark geschädigt werden.
Bei der Vertragsunterzeichnung verzichtete Musiala sogar auf den ihn angebotenen Champagner, als die Bayern-Bosse auf den Mega-Deal anstießen.
Was nicht nur Musiala freuen wird: die medizinische Abteilung geht davon aus, dass er Ende des Monats wieder voll hergestellt ist. Dann soll er wieder auf demselben Level wie im Dezember sein.
Eindeutig gute Nachrichten für Musiala und die Bayern!
