Ohne Namen zu nennen, verriet Laporta, dass der Kader durch einen „bald bevorstehenden“ Neuzugang und einen weiteren, „auf den wir uns sehr freuen“, verstärkt werde. Der bald bevorstehende Transfer wurde noch am selben Tag perfekt gemacht: Torwart Joan Garcia (24) kommt für die festgeschriebene Ablöse von 25 Millionen Euro vom Stadtrivalen Espanyol.
Bei der zweiten Personalie spielte der Klub-Boss ziemlich deutlich auf Williams an. Er erklärte gegenüber den Mitgliedern, dass der Spieler Barça seine Wechsel-Absicht mitgeteilt haben soll. Und: Er soll 60 Millionen Euro kosten.
Beides trifft auf Williams zu. Der spanische Europameister soll bei einem Treffen mit Barcelonas Sportdirektor Deco (47) seine Bereitschaft für einen Wechsel signalisiert haben. Seine Ausstiegsklausel bei Bilbao beträgt 60 Mio. Euro.
Dass sich Laporta so weit aus dem Fenster lehnt, bedeutet wohl eine Niederlage für den FC Bayern im Poker um Williams. Der junge Außenstürmer gilt bei den Bayern-Bossen eigentlich als Wunschkandidat. Mit den Beratern des Außenstürmers von Athletic Bilbao gab es an Pfingsten ein Treffen in München.
Insgeheim hoffte man bei Bayern, dass Barça aufgrund seiner finanziellen Probleme einen Williams-Transfer nicht realisieren könne, wie es schon bei Jonathan Tah (29) der Fall war. Auch die riesigen Probleme bei der Registrierung von Dani Olmo (27/Ex-RB-Leipzig-Star) in der vergangenen Saison sind längst nicht vergessen.
Nun erfuhr BILD aber: Barça erwartet in Kürze eine Rückzahlung von einem Deal mit dem deutschen Investor „Libero Football Finance“ in Höhe von 40 Mio. Euro. Die Firma stieg im August 2023 bei Barça ein, sollte für Anteile 60 Mio. Euro zahlen. Davon wurden aber bislang erst 20 Mio. überwiesen.
Nach langen Streitigkeiten mit der Firma soll das Geld jetzt fließen und ins Budget 2025/26 von Barcelona gehen. Damit soll das „Financial Fair Play“ in der spanischen Liga erfüllt werden und Barça wieder handlungsfähig sein. Um Williams zu holen? Es sieht ganz danach aus!

