Kimmich sah danach Bedarf, zu den viel diskutierten Umständen Stellung zu nehmen und tat dies in Interviews in der „Süddeutschen Zeitung“ als auch im ZDF-Sportstudio.
Nach Informationen von SPORT BILD sorgten Teile der Darstellungen von Kimmich in der Chefetage des FC Bayern für Verärgerung. Demnach sollen speziell zwei Passagen in dem SZ-Interview einige der Bayern-Bosse irritiert haben.
▶︎ Kimmich erklärte: „In meiner Wahrnehmung ist das Angebot auch nie komplett vom Tisch genommen worden.“
BILD hatte am 27. Februar exklusiv berichtete, dass am Montag zuvor (24. Februar) das Angebot an Kimmich zurückgezogen worden war. Das sehen auch die Bayern-Bosse so. Der Beschluss, die Offerte komplett zurückzuziehen, war vom Aufsichtsrat dem verhandelnden Sportvorstand Max Eberl (51) klar kommuniziert worden, um es Kimmich mitzuteilen.
▶︎ Kimmich stellte zudem fest, dass die beiden Seiten erst „ganz am Ende über den finanziellen Rahmen gesprochen“ hätten.
Auch hier gehen die Sichtweisen auseinander. Sportvorstand Eberl soll bereits bei der Sitzung am 11. November 2024 dem Aufsichtsrat mitgeteilt haben, dass die Verhandlungen aufgrund der finanziellen Forderungen von Kimmich nicht einfach seien. Richtig ist, dass Kimmich zu dem Zeitpunkt von Klub-Seite mitgeteilt worden war, dass der FC Bayern seine bisherigen Bezüge von geschätzten 20 Millionen Euro im Jahr im Falle einer Verlängerung senken möchte. Kimmich soll bei diesem Punkt in den damaligen Gesprächen nicht eingelenkt haben. Richtig ist aber auch, dass über die genauen Zahlen erst am Ende der Verhandlungen gesprochen wurde.
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Trotz der Verärgerung der Bosse werden die Aussagen für Kimmich keine Folgen haben. Das Interview wurde nicht am Verein vorbeigeführt, war vom Klub autorisiert worden.

