Am Dienstag gewann der deutsche Rekordmeister das Champions-League-Spiel bei Zypern-Zwerg Paphos mit 5:1. Für die Münchner der neunte Sieg im neunten Pflichtspiel.
Läuft einwandfrei beim Team von Trainer Vincent Kompany (39). Sieht auch „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) größtenteils so.
Er schreibt in seiner Kolumne: „Gut, souverän und quasi selbstverständlich fahren sie die Siege ein. Es ist der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte. Und bei all den großartigen Spielern und Trainern, die dieser Verein hatte, muss man so eine Leistung auch honorieren.“
Eine Sache im Bayern-Spiel ist dem Ex-Kicker jedoch negativ aufgefallen – die zu gute Laufleistung!
Er schreibt: „Wenn man – wie gegen Pafos – gegen einen Gegner spielt, der zwei bis drei Klassen schlechter ist, 5:1 gewinnt und alles unter Kontrolle hat, darf man sich läuferisch nicht so verausgaben.“
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Und weiter: „Die Bayern sind über 121 Kilometer gelaufen, Pafos 113. Ich weiß nicht, ob das jugendlicher Enthusiasmus ist. Aber solch eine körperlich unnötige Zusatzleistung kann sich im Frühjahr, wenn man seine Kräfte wirklich nötig hat, brutal rächen.“
Scheint so, als würde Hamann den Profis seines ehemaligen Vereins zu läuferischer Zurückhaltung raten. Er weist auf einen anderen Spitzenklub hin, der ebenfalls einen deutlichen Königsklassen-Sieg einfuhr.
In der Bundesliga sind die Bayern von der reinen Laufdistanz Spitzenreiter. In den bisherigen fünf Spielen spulte das Kompany-Team 611,9 Kilometer ab.
Zum Vergleich: Verfolger Dortmund liegt mit 586,9 Kilometern 25 Kilometer hinter dem Tabellenführer. Bester Bayern-Läufer: Verteidiger Jonathan Tah (29) mit 51,7 Kilometern.

