Als sich Manuel Neuer im Dezember 2022 bei einem Ski-Unfall den Unterschenkel brach, war klar, dass der Bayern-Keeper lange ausfallen wird. Doch wie teuer der Bruch für den Klub werden würde, konnte da noch keiner ahnen.
Eine Studie hat jetzt berechnet, um wie viel Geld es dabei gegangen sein soll. Neuers Ausfall von 312 Tagen und 44 Spielen habe Bayern zwischen 17 und 18 Mio. Euro gekostet (bei einem Jahresgehalt von rund 20 Mio. Euro), heißt es!
Zu diesem Ergebnis kommt das Portal „Live Football Tickets“, die Europas Top-5-Ligen untersuchten. Zur Berechnung wurde das Tagesgehalt mit der Anzahl der Verletztentage multipliziert. Eventuelle vertragliche Klauseln wurden dabei nicht berücksichtigt.
Auch David Alabas Verletzung auf der Liste
Damit führt Neuers Beinbruch das Ranking der teuersten Verletzungen über die Spielzeiten 22/23 und 23/24 hinweg an. Auf Platz zwei folgt der Kreuzbandriss von David Alaba von Real Madrid (32, rund 13 Mio.), dann der Achillessehnenriss von Presnel Kimpembe von PSG (29, rund 10,5 Mio.)
Die Kosten durch verletzte Spieler seien insgesamt auf über 700 Mio. gestiegen – ein Plus von 30 Prozent im Vergleich zur Vorjahres-Berechnung (550 Mio.).
Kehrte Anfang des Jahres nach langer Verletzungspause zurück: Reals David Alaba
Muss Neuer auf Kohle verzichten?
Erst Anfang Februar verlängerte der Weltmeister von 2014 seinen auslaufenden Vertrag bis 2026. Es ist Neuers sechste Verlängerung bei den Bayern. Sollte er den Vertrag erfüllen, überholt er bei der Anzahl der Bundesliga-Jahre die Torwart-Legenden Sepp Maier (80/14 Jahre in der Bundesliga) und Oliver Kahn (50/14 Jahre).
Auch bekannt wurde: Neuer hat einen stark leistungsbezogenen Vertrag unterschrieben. Weil er Spiele an Jonas Urbig (21/ für 7 Mio. Euro Ablöse plus 3 Mio. mögliche Boni aus Köln gekommen) abgibt, wird er am Ende auf weniger als seine bisherigen rund 20 Mio. Jahresgehalt kommen.

