Wieviel Wahrheit steckt in dieser deutlichen Kritik?
Seit seiner Ankunft in Deutschland zerschießt Bayern-Star Harry Kane (32) nach Belieben die Bundesliga. In 121 Pflichtspielen für die Münchner erzielte der Engländer beeindruckende 115 Tore.
Wie lange stürmt der „Hurricane“ (sein Spitzname auf der Insel) noch in München? Laut eines ehemaligen England-Nationalspielers sollten andere Klubs unbedingt die Finger von Kane lassen.
Der Engländer hat bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2027. Laut SPORT BILD-Informationen ist darin aber eine Ausstiegsklausel verankert, die es ihm erlauben würde, die Münchner im Sommer für 65 Millionen Euro zu verlassen. Die Klausel muss bis zum 31. Januar gezogen werden. Das heizte die Transfer-Gerüchte um den Bayern-Stürmer zuletzt an.
Für Ex-Stürmer Michael Owen (46/40 Länderspieltore) wäre ein Kane-Kauf aber wohl ein großer Fehler. Bei „Goal“ sagt er über die Zukunft des Stürmers: [–>„Das Problem mit Harry Kane ist, dass er zwar immer noch ein unglaublicher Spieler ist, aber es ist wirklich verschwendetes Geld, wenn man Harry Kane kauft. Man kauft ihn für das Hier und Jetzt, aber wie viele Jahre bekommt man dafür? Ein, zwei, drei, vier? Ich weiß es nicht. Er zeigt offensichtlich keine Anzeichen von Alterung. Wer weiß.“
Michael Owen (l./46) hat lange bei Liverpool gespielt (1996 bis 2004), nach seiner Karriere wurde er
Michael Owen: Was Kane „billig verschenkt“ hat
Auch an seinem Bayern-Wechsel 2023 findet er Kritik: „Er hat eine Meisterschaft gewonnen, eine Menge Tore geschossen und viele Rekorde gebrochen, aber ich glaube, das hätte in der Premier League viel mehr Gewicht gehabt – dann wäre er jetzt ganz nah an Alan Shearers Rekord dran.“
Dazu holt er aus: „Ich hätte mir sehr gewünscht, dass er in der Premier League geblieben wäre.“ Und: „Ich hatte das Gefühl, dass er alle Trümpfe in der Hand hatte und sie ziemlich billig verschenkt hat. Das habe ich damals auch gesagt.“
In München ballert Kane alles kurz und klein – und Fans hoffen, dass er noch weitere Jahre für den Rekordmeister auf Torejagd geht. Diese Sätze des Engländers haben Bayern-Anhänger Ende November Hoffnung geschenkt: „Ich bin wirklich glücklich in München. Das sieht man an der Art und Weise, wie ich spiele.“

