Sein Klub zündet die nächste Eskalationsstufe. Nachdem sich ein vorzeitiger Wechsel von Marc-André ter Stegen (33) nach seiner bevorstehenden Rücken-Operation zerschlagen hat, will man ihm nun auch offiziell die Kapitänsbinde wegnehmen. Dies berichtet „Mundo Deportivo“.
Es wird eine Retourkutsche des Vereins. Denn: Die kalkulierte Verletzungspause von drei Monaten reicht nicht, um in Spanien als „langwierige Verletzung“ durchzugehen. In dem Fall hätte Barça nämlich 80 Prozent des Gehalts von ter Stegen nutzen können, um andere Spieler registrieren lassen zu können. Diese Regel greift erst bei einer Ausfallzeit von vier Monaten.
Nach seiner sportlichen Degradierung – ter Stegen ist nur noch Nummer drei im Barça-Tor – folgt nun auch der Entzug der Kapitänsbinde.
Als neuer Kapitän des spanischen Meisters werden die bisherigen Vize-Kapitäne Pedri, Raphinha, Ronald Araujo oder Frenkie de Jong gehandelt. Sogar der 18 Jahre alte Ausnahmestürmer Lamine Yamal wird vom Blatt ins Spiel gebracht.
Während seiner Verletzungspause wurde er meist vom ehemaligen Torwart-Rentner Wojciech Szczesny (35) vertreten, der nach seiner Reaktivierung nun sogar seinen Vertrag als Nummer zwei bis 2027 verlängert hat. Als neue Nummer eins wurde im Sommer Joan Garcia (24) vom Stadtrivalen Espanyol Barcelona verpflichtet. Überflüssig zu erwähnen, dass dessen Gehalt (3 Mio./Jahr) deutlich geringer als das von ter Stegen (6,3 Mio./Jahr) ist.
Joan Garcia (24) kommt von Espanyol Barcelona zum Stadtrivalen
Wie geht es für ter Stegen nun weiter?
Nach seiner OP wird er drei Monate ausfallen und sich wahrscheinlich danach im Individualtraining fit machen. Schließlich war er vorher bereits vom Training mit der 1. Mannschaft ausgeschlossen worden.
Im Hinblick auf die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr benötigt er unbedingt Spielpraxis auf höchstem Niveau. Daher ist ein Wechsel im Winter der logische Schritt. Wohin es ihn dann aber ziehen wird, ist vollkommen offen.
Für ihn gilt es nun, so schnell wie möglich wieder gesund zu werden.


