Diese Saison hat sich Maximilian Beister (34) eigentlich ganz anders vorgestellt …

Der Ex-Profi (u.a. HSV, Düsseldorf, Mainz) spielt seit Januar 2024 in der Baller League für das Team Beton Berlin, war in den ersten beiden Spielzeit einer der besten Scorer der Kleinfeld-Liga.

Für die dritte Saison zog das Projekt von u.a. Ex-Nationalspieler Lukas Podolski (39) von der Motorworld in Köln in den ehemaligen Flughafen Tempelhof nach Berlin.

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Quelle: BILD

Für Beister, der in Nordrhein-Westfalen wohnt und u.a. als Spielerberater arbeitet, eine logistische Herausforderung. Bevor er für eine weitere Saison zusagte, wollte er per Absprache sicherstellen, dass er bei Beton Berlin regelmäßig und absehbar im Kader steht und er seine Reisen nach Berlin gut im Voraus planen kann.

Diese Zusage gab es Beisters Sicht auch. Trotzdem wurde er an den ersten drei Spieltagen nicht nominiert. Dabei wurde ihm teilweise sehr kurzfristig abgesagt. Zudem holte das Team von Rapper Kontra K (37) kurz vor Ende der Wechsel-Periode drei zusätzliche Spieler, die statt Beister Spielzeit bekommen sollen. Zur Erinnerung: In der Baller League treten zwölf Teams im Sechs-gegen-sechs gegeneinander an.

Die Folge: Beister ist frustriert und sprach mit der Baller League über die Auflösung seines Vertrages. Dem will die Liga aber nicht per se zustimmen, soll unter anderem eine Klausel fordern, mit der Beister nicht sofort bei den Konkurrenz-Ligen Icon League (von Ex-Nationalspieler Toni Kroos) oder Kings League (vom spanischen Welt- und Europameister Gerard Piqué) einsteigen darf.

Beister klagt daher in SPORT BILD an: „Zur Teilnahme an der Liga, in Kombination mit meinem Job und meinem Alltag, waren für mich Planungsklarheit und geregelte Abläufe die Voraussetzung. Das habe ich vor der Saison klar kommuniziert. Leider hat man sich nicht an diese Absprachen gehalten, sodass ich um meine Auflösung des Vertrages gebeten habe. Diesem Wunsch kommt man nicht nach und lässt mich nun in der Luft hängen.“

Die Liga antwortet in einem Statement: „Der Spieler steht bei uns unter Vertrag in der Baller League. Uns ist wichtig, dass Spieler, die in einer Saison nicht für den Kader berücksichtigt wurden, nicht sofort ihren Vertrag verlieren. Sie sollen die Chance erhalten, sich in der nächsten Saison erneut zu beweisen.

Und weiter: „Die Baller League setzt sich grundsätzlich dafür ein, dass alle Teams und Ligen gleich und fair behandelt werden. Zudem ist klar geregelt: Ein Spieler, der bei einem Team unter Vertrag steht, wird nicht für ein anderes Team in unserer Liga auflaufen. Das wäre eine Wettbewerbsverzerrung.“

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