Nach dem Derby ist vor dem Klassiker!

Der ThSV Eisenach muss am Mittwochabend (20 Uhr) beim SC Magdeburg ran. Für beide Klubs ein besonderes Spiel mit besonderer Ausgangslage. BILD sprach mit Eisenachs Trainer Sebastian Hinze (46).

BILD: Nach dem Auftaktsieg geht’s als Dritter zum Zweiten nach Magdeburg. Wer hat mehr Druck in diesem „Top-Spiel“?

Sebastian Hinze: (lacht.) „Es ist Handball-Bundesliga, da haben beide Mannschaften Druck. Klar ist: Für uns muss in Magdeburg alles passen und für Magdeburg einiges nicht. Trotzdem fahren wir dahin mit der Devise, immer an uns zu glauben, immer das Maximale herauszuholen. Auch in Magdeburg.“

Foto: BILD

Wie groß ist die Erleichterung nach dem Erfolg über Leipzig?

„Es ist nur das erste von 34 Spielen. Natürlich sind wir froh, aber noch wissen wir wirklich nicht, wo wir stehen. Ich möchte den Trainer sehen, der das nach einem Spiel weiß.“

Hinze: „Dieser Spirit kann unser Plus werden!“

Nach den wenig erfolgreichen Testspielen waren viele in Sorge. Wie haben Sie den Kampfgeist wecken können?

„Die Aufgabe hier macht mir total Bock, die Arbeit mit den Jungs macht Spaß. Das passt zu mir. Da tut es gut, so eine Mannschaft auf die Platte zu stellen, die kämpft, die sich zerreißt – für jeden einzelnen Punkt.“

Ist der Teamspirit die neue große Stärke des ThSV?

„Als Trainer kann man da ja immer nur Impulse setzen. Die Jungs waren es, die das überragend gemacht haben. Sie haben untereinander eine überragende Kommunikation, in der es darum geht, sich in einer hohen Leistungskultur gegenseitig zu helfen. Die Spieler bringen sich ein, arbeiten an diesen Themen. Es ist ein Pflänzchen, das es nicht nur mit Siegen zu gießen gilt, sondern auch mit anderen Faktoren, die wir uns vorgenommen haben. Dann kann dieser Spirit ein großes Plus werden für uns.“

Wie weit ist denn die Mannschaft in ihrem Lernprozess?

„Für uns ist nicht interessant, wo wir gerade stehen, sondern uns zu entwickeln, jeden so zu arbeiten wie in den vergangenen Wochen. Die Gier zu haben, besser zu werden. Dann sind Ergebnisse die logische Folge.“

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Quelle: BILD / Instagram @tv2handball

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