Hat der sich im Kleider-Schrank vergriffen?
Eintracht-Star-Stürmer Hugo Ekitiké (22) hält sich auch zwischen Weihnachten und Neujahr fit – und trainiert bei sonnigem Wetter im Urlaub in Dubai. Auf Instagram postete er ein Video, wie er auf einem Rasen individuelle Einheiten absolviert.
Eigentlich dürfte das die Frankfurt-Fans freuen – wäre da nicht ein kleines Detail, das nicht ins Bild zu passen scheint. Der Franzose trägt nämlich keine Eintracht-Kluft, sondern das schwarz-gelbe BVB-Trikot!
Auf dem Rücken ist der Name Jamie Gittens mit der Nummer 43 zu erkennen – offenbar haben die beiden Bundesliga-Stars abseits des Sportplatzes ein gutes Verhältnis. Im Sommer hatte Ekitiké bereits ein DFB-Trikot von Füllkrug getragen!
Die Farben der direkten Konkurrenz in der Öffentlichkeit zu tragen – das scheint jedoch für viele Fußball-Fans ein Tabu zu sein.
„Das geht einfach gar nicht. Mögliche Verbindungen zwischen den Gegnern hin oder her, aber sich öffentlich im Trikot der direkten Konkurrenz zu zeigen, macht man einfach nicht“, lautete einer von zahlreichen negativen Kommentaren. Andere nahmen den freizeitlichen Trikot-Tausch hingegen locker: „Bin wirklich größter Heki Fanboy und es juckt wirklich gar nicht.“
Der BVB und Frankfurt kämpfen beide um den Einzug in die Champions League – vor dem Jahreswechsel stehen die Borussen auf Platz 6, zwei Punkte und drei Plätze hinter dem Traditionsverein aus Hessen.
Kamera in Brille verstecktBayern-Star filmt hinter den Kulissen
Interessant: Sowohl 2022 als auch 2023 hatte der BVB den jungen Franzosen als potenziellen Stürmer auf dem Zettel – doch daraus wurde am Ende nichts. In der vergangenen Rückrunde spielte Ekitiké auf Leihbasis in Frankfurt, im Sommer wechselte er fest von PSG zur Eintracht.
Und das zahlt sich aus: Inzwischen hat er sich dort zu einem Top-Bundesliga-Stürmer entwickelt, erzielte in der Hinrunde bereits 7 Tore.
Am 11. Januar geht es für Frankfurt gegen St. Pauli weiter – wenn Ekitiké an seine Leistung anknüpft, dürfte die Trainingseinheit im Gegner-Trikot auch bei kritischen Fans schnell vergessen sein …

