Der traurige Grund: Nach dem 32:33 im Heimspiel gegen TuSEM Essen ist klar, dass die rote Laterne der 2. Liga bis zum Ende am Bodensee leuchtet.
Erster Handball-Absteiger steht fest
Die HSG Konstanz muss nach einem Jahr Zweitliga-Zugehörigkeit wieder runter in Liga 3. Die HSG hat nur vier Pluspunkte auf dem Konto, bei noch acht Partien ist Rettungsplatz 16 jetzt auch rechnerisch nicht mehr erreichbar.
Die Frage, wer Konstanz als Tabellen-17. nach unten begleiten wird, ist spannender denn je. Nirgends ist der Abstiegskampf verrückter und enger als in Deutschlands 2. Liga. Ab Eintracht Hagen auf Platz 8 (!) geht das Zittern los.
Kurioses Bild im Ranking: der ehemalige Europapokalsieger HSG Nordhorn-Lingen hat als Sechster sechs Minuspunkte Rückstand auf den zweiten Aufstiegsrang, aber auch nur sechs Pluspunkte Vorsprung auf die Eulen Ludwigshafen auf dem ersten Abstiegsplatz.
Zwischen dem Achten und dem Siebzehnten sind es gerade mal vier Zähler Unterschied in einer Liga, in der es außer Tabellenführer Bergischer HC Favoriten nur auf dem Papier gibt.
Beispiel: Samstagabend stieg in der Lübbecker Kreissporthalle das Derby der Erzfeinde zwischen GWD Minden und dem TuS N-Lübbecke. Der Tabellenzweite und Aufstiegs-Kandidat aus Minden schaffte in letzter Minute den Ausgleich zum 31:31. Lübbecke reichte durch den Punktgewinn den Abstiegsplatz nach Ludwigshafen weiter.
Apropos Minden: GWD wird mit der Verpflichtung des Litauers Karolis Antanavicius (27) vom österreichischen Klub Alpla HC Hard in Verbindung gebracht.
Sonntag (17 Uhr, live bei Dyn/Anzeige) geht der dramatische Abstiegskampf weiter. Ex-Meister TV Großwallstadt empfängt den TSV Bayer Dormagen. Der Sieger darf eine Woche durchatmen, aber sich längst nicht sicher fühlen. Zweites Spiel am Sonntag: TV Hüttenberg gegen Eintracht Hagen (17 Uhr, live bei Dyn).


