Länderspielpause vorbei – doch einer blickt noch einmal zurück …

Sky-Experte Didi Hamann (52) hat nach den dürftigen WM-Quali-Leistungen der deutschen Nationalmannschaft (0:2 in der Slowakei und 3:1 gegen Nordirland) Kritik an Bundestrainer Julian Nagelsmann geübt.

Hamann analysiert im Bundesliga-Vorlauf des Pay-TV-Senders: „Was mich im ersten Spiel erschreckt hat, ist, wie wir in unsere Einzelteile zerfallen sind. Es kann immer mal passieren, dass man gegen einen Kleineren verliert. Aber man muss das Gefühl haben, dass eine Mannschaft auf dem Platz steht. Das hatte ich nicht.“

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Quelle: Instagram @bvb09

Und weiter: „Das hatte ich auch 60, 70 Minuten gegen Nordirland nicht. Die sind am Ende müde geworden. Und dann hat man gesagt: hinten raus hat man gut Fußball gespielt. Das Spiel war auch nicht gut. Nordirland ist in der Weltrangliste hinter Kap Verde und vor Jamaika. Die Spieler spielen in Liga 2 bis Liga 4. Da muss ich die Erwartung haben, dass ich so eine Mannschaft beherrsche.“

Abschließend kann sich Hamann eine Spitze gegen Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht verkneifen.

Er erklärt: „Wenn sich der Trainer dann hinstellt und versucht, die Fans zu belehren, dann habe ich ein Problem damit. Er soll sich auf das konzentrieren, was wichtig ist: dass die Mannschaft gut und besser spielt. Da müssen wir uns um Längen steigern, wenn wir eine Chance haben wollen.“

Nagelsmann hatte die Pfiffe einiger deutscher Fans zur Halbzeit in Köln beim Stand von 1:1 gegen die Nordiren kritisiert: „Pfiffe in der Halbzeit bringen einen nicht allzu viel nach vorne. Wenn man alles gemeinsam macht, das müssen wir in unserem Land noch verstehen, dann funktioniert es meistens viel besser.“ Später sagte er noch: „Wenn wir alle wie Hyänen im Busch sitzen und darauf warten, den nächsten zu beißen, weiß ich nicht, ob man sich da so toll entwickelt als Land.“

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