Der VfB folgt Bielefeld ins Pokalfinale, setzte sich im Duell der Bundesligisten mit 3:1 gegen RB durch!
In seiner Rolle als „Head of Global Soccer“ beim Ösi-Unternehmen Red Bull im Stadion: Jürgen Klopp!
Er träumte von der Fahrt nach Berlin, doch Klopp blieb in Stuttgart hängen …
Die Schwaben treffen nun am 24. Mai in Berlin auf Drittligist Bielefeld, stehen erstmals seit 2013 im Endspiel.
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„Riesenereignis, Riesenerlebnis – Glückwunsch an die Mannschaft. Es war eine unglaubliche Leistung, heute war es ein hartes Stück Arbeit“, sagte Stuttgarts Sportdirektor Christian Gentner bei Sky: „Heute ist Feiern erlaubt, gar keine Frage.“
Der überragende Nationaltorwart Alexander Nübel meinte mit Blick aufs Finale: „Das ist richtig geil, wir freuen uns richtig drauf.“
Klopp sitzt beim Ausscheiden auf der Tribüne neben Konzern-Chef Oliver Mintzlaff (49) und Mario Gomez (39/Technischer Direktor bei RB). Zuletzt hatte er vor 80 Tagen den Leipzig-Heimsieg gegen Bremen (4:2) im Januar vor Ort verfolgt.
Dieses Mal sorgt Klopps Anwesenheit jedoch für keinen Sieg!
Beim ersten Leipzig-Spiel unter Zsolt Löw (45/Interimstrainer nach Rauswurf von Marco Rose) beginnt RB deutlich engagierter, gerät aber durch ein Super-Tor früh in Rückstand.
5. Minute: Sesko köpft einen Ball vor den Leipziger Strafraum. VfB-Star Angelo Stiller zieht ab, hämmert die Kugel volley in die rechte Ecke. Das 1:0!
Und der frühe Leipzig-Schock. RB lässt sich nicht beirren, drückt im Anschluss auf den Ausgleich. Immer wieder pariert jedoch Stuttgarts starker Keeper Nübel.
57. Minute: Im RB-Strafraum spielt Nick Woltemade auf Demirovic, der den Ball sofort auf seinen Sturm-Kollegen zurücklegt. Der Ex-Bremer schließt ins lange Eck ab, erzielt das 2:0.
Wieder Woltemade – der Knipser ist Stuttgarts Pokal-Garant, traf in jedem seiner vier Einsätze!
Leipzig kommt durch Seskos 2:1 (62. Minute) noch mal ran, Leweling macht mit dem 3:1 aber alles klar (73.). Der dritte Stuttgarter Treffer wird vom Video-Schiri gecheckt, Klopp dreht sich um und schaut sich die Szene auf einem Bildschirm im VIP-Bereich an.
Vor den Augen Klopps verpasst RB so den fünften Finaleinzug der Klub-Geschichte. Stuttgart darf dagegen vom ersten Pokal-Triumph seit 1997 träumen.

