In Burnley beginnt nach dem Abstieg der große Umbruch und ein prominenter Name rückt plötzlich in den Fokus.
Nach dem bitteren Gang in die zweite englische Liga zieht der FC Burnley die Reißleine: Trainer Scott Parker (45) ist seinen Job los. Und schon kursieren die ersten großen Namen als mögliche Nachfolger – allen voran Liverpool-Legende Steven Gerrard (45).
Wie der Klub offiziell mitteilte, erfolgte die Trennung „im gegenseitigen Einvernehmen“. Parker hatte Burnley erst vergangene Saison zum Aufstieg geführt, konnte den Klassenerhalt in der Premier League aber nicht sichern. Vier Spieltage vor Saisonende stand der Abstieg fest.
Gerrard rückt plötzlich in den Fokus
Während Michael Jackson, zuletzt Co-Trainer, zunächst als Interimstrainer übernimmt, läuft im Hintergrund bereits die Suche nach einer dauerhaften Lösung. Laut übereinstimmenden Berichten, unter anderem von „The Independent“, gehört Steven Gerrard zu den Top-Kandidaten.
Der frühere Kapitän des FC Liverpool ist seit Januar 2025 ohne Trainerjob, nachdem er den saudi-arabischen Klub Al-Ettifaq verlassen hatte. Nun könnte sich für ihn eine neue Chance auftun – ausgerechnet bei einem Klub im Umbruch.
Gerrard hatte seine Trainerkarriere 2018 bei den Glasgow Rangers gestartet und dort direkt Eindruck hinterlassen: 2021 führte er den Traditionsklub zur Meisterschaft und beendete damit eine zehnjährige Durststrecke. Seine Zeit bei Aston Villa verlief anschließend jedoch durchwachsen, nach nur elf Monaten wurde er entlassen.
Scott Parker (45) und Burnley gehen nun getrennte Wege
Neustart nach schwierigem Jahr?
Seitdem arbeitete Gerrard unter anderem als TV-Experte, zuletzt bei TNT Sports. Doch der Wunsch nach einer Rückkehr auf die Trainerbank scheint größer zu werden. Neben Burnley soll auch Bristol City Interesse zeigen.
Für Burnley könnte der Engländer genau zur richtigen Zeit kommen. Der Klub hat trotz Abstieg Erfahrung mit schnellen Comebacks – bereits in der Vergangenheit gelang mehrfach der direkte Wiederaufstieg. Eine Aufgabe, die auch für den Ex-Weltstar reizvoll sein dürfte.
Ob es tatsächlich zur Verpflichtung kommt, ist noch offen. Klar ist aber: Mit Parkers Aus ist die Tür für eine Gerrard-Rückkehr ins Trainergeschäft ein Stück weiter aufgegangen.

