Raus mit Applaus!

Vorjahres-Finalist Borussia Dortmund hat sich erhobenen Hauptes im Viertelfinale aus der Champions League verabschiedet. Im Rückspiel am Dienstag fügte der BVB Hans Flicks FC Barcelona dank Serhou Guirassy (29) beim 3:1 (1:0) die erste Niederlage in diesem Jahr zu. Das 0:4 aus dem Hinspiel vor einer Woche konnte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac (53) aber nicht mehr wettmachen.

Guirassy lässt den BVB mit seinen drei Treffern fast im Alleingang ans Wunder glauben, zeigt wieder mal all seine Klasse – und ist mit 13 Treffern einsame Spitze in der Königsklasse.

Fakt: Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac spielt trotz des Ausscheidens riesig auf!

Der Coach vor dem Spiel: „Wenn es uns gelingen sollte, ein frühes Tor zu erzielen, würde das helfen. Wir wollen schon versuchen, ab der ersten Minute da zu sein und die Fans auf unsere Seite zu bekommen.“

Und genauso startet die Borussia im aufgepeitschten Westfalenstadion, drückt die Katalanen von Beginn an tief in die eigene Hälfte – und belohnt sich mit eben jenem frühen Tor!

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Quelle: BILD

▶ 11. Minute: Guirassy sorgt für schwarz-gelbe Hoffnung. Der Stürmer profitiert davon, dass Barça-Keeper Szczesny Dortmunds Groß umhaut. Vom Punkt bleibt Guirassy dann eiskalt, chippt die Kugel mittig unter die Latte.

Das erhoffte frühe Tor – und das, obwohl Kovac kurzfristig auf Kapitän Can und Chukwuemeka verzichten muss.

Nach der Pause erhöht Guirassy per Kopf nach einer Ecke (49.), doch weil der ansonsten starke Bensebaini auf der Gegenseite eine Hereingabe von Fermin unglücklich ins eigene Tor befördert (54.), ist die Stimmung schnell gedrückt.

Sah eine starke Vorstellung seiner Mannschaft: Trainer Niko Kovac (53)

Sah eine starke Vorstellung seiner Mannschaft: Trainer Niko Kovac (53)

Foto: WITTERS

Bitter, Bensebaini!

Doch Guirassy schafft es noch ein drittes Mal, veredelt eine wunderbare Vorlage von Joker Duranville zum 3:1 (76.) und bringt Barça so nochmal richtig in Bedrängnis.

Am Ende reicht es nicht, die Hypothek aus dem Hinspiel ist einfach zu groß. Trotzdem schafft es der BVB, als erstes Team 2025 die Flick-Mannschaft zu schlagen.

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