Er ist wieder da …

Real Madrid kann pünktlich zum Auftakt der Champions League auf einen Superstar zurückgreifen. Jude Bellingham steht Trainer Xabi Alonso gegen Olympique Marseille im Santiago Bernabéu wieder zur Verfügung.

Eine große Überraschung. Denn eigentlich war Real von einem Comeback nicht vor der Länderspielpause im Oktober ausgegangen.

Bellingham-Überraschung bei Real

„Ich möchte optimistisch sein und hoffe, dass er vor Oktober wieder dabei ist“, hatte Real-Trainer Xabi Alonso (43) erst vor wenigen Tagen auf einer Presskonferenz gesagt. Jetzt ist der ehemalige Dortmunder schon viel früher zurück.

Auch Defensiv-Star Eduardo Camavinga (22) steht Alonso wieder zur Verfügung. Er gehört wie Bellingham zum Kader des LaLiga-Klubs für den Königsklassen-Star gegen die Franzosen.

Bellingham wurde erst am 18. Juli in London am linken Schultergelenk operiert, nachdem er mehr als eineinhalb Jahre mit Schmerzen gespielt hatte. Nur knapp zwei Monate später steht der Engländer bereits wieder im Kader der Königlichen.

Auch Camavinga feiert sein Comeback. Der Franzose hatte sich am 10. August einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk zugezogen. Sein letztes Pflichtspiel für Real war im April. Mit seiner Rückkehr erhält Alonso dringend benötigte Optionen im Mittelfeld.

Verzichten muss Real weiterhin auf mehrere Leistungsträger: Antonio Rüdiger und Ferland Mendy fallen mit Muskelverletzungen länger aus. Endrick, der bereits Teile des Mannschaftstrainings absolviert, ist noch nicht einsatzbereit.

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Quelle: BILD

Das ist Reals Kader für den Champions-League-Start:

Tor: Courtois, Lunin, Fran González

Abwehr: Carvajal, Alexander-Arnold, Militão, Huijsen, Alaba, Asencio, Carreras, Fran García

Mittelfeld: Tchouaméni, Valverde, Ceballos, Camavinga, Bellingham, Güler

Trainer Xabi Alonso bekommt mit den beiden Rückkehrern mehr Variabilität im Spiel nach vorne. Gerade Bellinghams Offensivdrang und Camavingas Dynamik könnten den Unterschied gegen Marseille machen. Mit Blick auf die kommenden Wochen dürfte Alonso nun etwas flexibler rotieren können, um die verletzungsgeplagte Defensive zu entlasten.

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