Mit ordentlich Ärger geht Borussia Dortmund in die Feiertage.

Der BVB schlägt Gladbach 2:0 – ausgerechnet am Tag, an dem sich die Klub-Gründung zum 116. Mal jährt.

Während Niklas Süle und Julian Brandt sportlich abliefern, sorgt Karim Adeyemi für einen Eklat auf dem Platz. Denn: Zu Beginn der zweiten Hälfte gerät der Flügelspieler mit Gladbachs Kevin Diks aneinander. Dann fängt er gleich zwei hitzige Wortduelle mit Gegnern und Schiedsrichter Sven Jablonski an.

Trainer Niko Kovac reicht’s, er nimmt Adeyemi in der 60. Minute vom Feld. Der völlig bediente Offensivmann marschiert Richtung Kabine, wird aber von Sportdirektor Sebastian Kehl aufgehalten. Am Ende sitzt Adeyemi frustriert auf der Bank.

Klare Ansage von Kehl, Geldstrafe für Adeyemi

Kehl sagt bei „Sky“: „Ich habe ihm gesagt: Er geht nicht in die Kabine, er setzt sich da hin. Und ehrlich gesagt war die Auswechslung total berechtigt. Karim hat kein gutes Spiel gemacht. Und über die Szene wird zu reden sein, er wird dafür eine Strafe kriegen. Weil wir das Thema in den letzten Wochen sehr intensiv mit der Mannschaft besprochen haben. Die Reaktion will ich nicht sehen, die will der Trainer nicht sehen, die will keiner sehen. Das gehört sich nicht und das weiß auch Karim.“

Weiter erklärt er: „Das geht einfach nicht! Am Ende müssen die Spieler das akzeptieren. Der Trainer trifft eine Entscheidung. Dass ein Spieler unzufrieden ist, kann er am Ende in der Kabine kundtun und kann am nächsten Tag im Training Gas geben. Aber wir wollen diese Reaktion nicht sehen und deswegen wird er dafür eine Geldstrafe kriegen.“

BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45)

Foto: Sky

Kovac stärkt seine Entscheidung

Auch der Trainer begründet nach dem Spiel sein Vorgehen. Kovac sagt: „Ich halte diese Entscheidung für richtig. Wenn Karim sich das Spiel noch einmal anschaut, wird er sehen, dass es eines seiner schwächeren war. Das gehört auch dazu. Das muss er lernen.“

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Quelle: X @euleodias

So lief das Spiel

Bereits in der 10. Minute schlägt Dortmund zu: Süle schlägt eine Flanke aus dem rechten Halbfeld an den langen Pfosten, Brandt ist völlig frei und trifft per Volley ins Eck – 1:0. Damit zieht der BVB zumindest über Nacht an RB Leipzig vorbei und steht auf Rang zwei.

Brandt sagt bei „Sat.1“: „Das Spiel war hart umkämpft. Den nehmen wir am Ende eines langen Jahres gern mit.“

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