Der VfB Stuttgart hat dem angeschlagenen FC Augsburg den nächsten Rückschlag verpasst. Dank der Tore von Maximilian Mittelstädt per Foulelfmeter (18. Minute) und einem Doppelpack von Deniz Undav (39., 80.) feierte der DFB-Pokalsieger mit dem hart erkämpften 3:2 (2:2) den fünften Sieg im eigenen Stadion nacheinander und festigte in der Bundesliga seinen vierten Platz.

Die Gäste kassierten trotz einer ordentlichen Leistung und zweimaliger Führung durch Fabian Rieder (8.) und Han-Noah Massengo (26.) vor der Länderspielpause ihre vierte Pflichtspielniederlage in Serie.

Die besorgt ausgerechnet Deniz Undav. Ihn kennt Augsburg-Coach Sandro Wagner bestens aus seiner Zeit als Co-Trainer bei der deutschen Nationalmannschaft.

80. Minute: Undav schlenzt den Ball von der Sechzehnerkante aus herrlich ins Netz – 3:2.

Er lässt gegen Augsburg die Muskeln spielen: Deniz Undav

Foto: SvenSimon

Zuvor trifft der Nationalstürmer per Kopf zum zwischenzeitlichen 2:2, gleicht damit zum zweiten Mal eine Augsburger Führung aus.

Rieder besorgt für die Augsburger per Abstauber früh das 0:1 (8.). Der Schweizer kickte in der letzten Saison auf Leihbasis für den VfB. Im Sommer hatte Augsburg dann zugeschlagen und ihn für 7 Mio. Euro aus Rennes verpflichtet. Jetzt tut er seinem Ex-Klub. Der Frust darüber hält bei den Stuttgartern aber nur kurz an.

14. Minute: [–>Schlotterbeck umklammert bei einer VfB-Ecke Zagadou. Beide gehen zu Boden. Erst bleibt der Elfmeterpfiff aus, aber dann greift der VAR ein. Schiri Harm Osmers entscheidet nach Ansicht der Bilder doch auf Elfmeter – und Mittelstädt verwandelt zum 1:1.

Dann die Aufreger-Szene: Nübel spielt einen Pass an die Strafraumkante zu Karazor. In dessen Rücken kommt Massengo angerauscht. Der VfB-Kapitän geht zu Boden, Schiri Osmers lässt aber weiterlaufen – eine zumindest strittige Entscheidung. Von der Massengo profitiert und zum 1:2 trifft (26.).

Und dann kommt eben Undav und dreht das Spiel komplett.

Ebenfalls am Sonntag spielten:

Freiburg – St. Pauli 2:1 (1:0)

Frankfurt – Mainz 1:0 (0:0)

Wegen BILD-Kolumne: Kahn muss richtig loslachen!

Quelle: BILD

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