Bosse-Beben im englischen Fußball!
In der Stellungnahme der Spurs sagt Levy: „Ich bin unglaublich stolz auf die Arbeit, die ich gemeinsam mit dem Führungsteam und allen unseren Mitarbeitern geleistet habe. Wir haben diesen Verein zu einem globalen Schwergewicht gemacht, das auf höchstem Niveau spielt.“
Levy wurde landläufig im Sommer 2023 bekannt, als der FC Bayern um Tottenhams Superstar Harry Kane buhlte. Levy gilt als knallharter Verhandler, ließ ein Ultimatum der Münchner verstreichen.
Über Wochen trieb er die Bayern zur Weißglut – stimmte einem Deal schließlich doch zu. Tottenham kassierte damals rund 100 Millionen Euro Ablöse für den Kapitän der englischen Nationalmannschaft.
Nach zähen Verhandlungen wechselte Harry Kane (32) vor zwei Jahren aus London nach München
Bei den Spurs-Fans standen Levy und seine Investmentgesellschaft ENIC (offiziell Tottenham-Eigentümer) mitunter hart in der Kritik. Der Grund: Der Vorstandsvorsitzende gab verglichen zu anderen Top-Klubs in England wenig Geld für Transfers aus. 2018 waren die Spurs der erste Premier-League-Klub, der während des Sommer-Transferfensters keinen Spieler verpflichtete.
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Auf der Gegenseite kann sich Levy die Millionen-Deals mit den Sponsoren Nike und AIA (Versicherungsgruppe). Der Funktionär gab auch den Bau des neuen Tottenham-Stadions in Auftrag. Ende Mai gewannen die Spurs die Europa League (1:0 im Finale gegen Man United) – ihr erster internationaler Titel seit 1984.
Vorstandsmitglied Peter Charrington sagt im Statement: „Dies ist eine neue Ära der Vereinsführung, auf und neben dem Platz. Wir haben neue Grundlagen für die Zukunft geschaffen.“


