Nicht nur für Niklas Süle (30) war der BVB-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt (3:2) nach der Ankündigung über sein Karriere-Aus ein besonderer Abend. Auch für Julian Brandt (28) geht eine Ära zu Ende. Der Mittelfeld-Star wird Dortmund nach sieben Jahren verlassen. Bei seinem letzten Spiel vor der Gelben Wand lief er als Kapitän auf. Wie es für ihn weitergeht? Unklar. Im Sky-Interview nimmt er dazu Stellung und spricht über seine Zukunft.
Auf die Frage, ob denn schon eine Entscheidung gefallen sei, antwortet Brandt: „Ich bin da sehr geordnet. In manchen Doppelpass-Runden wirft man dafür zwei Euro ins Sparschwein. Aber: Ich mache einen Schritt nach dem anderen. Das wird sich nicht bis in den August ziehen, das kann ich sagen.“
BVB: Was Brandt über seine Zukunft sagt
Klar ist: Brandt hat in der Fußball-Welt einen Markt, ist bei vielen Klubs begehrt. Laut BILD-Informationen soll Atlético Madrid ein konkretes Interesse an Brandt entwickelt haben. Die Spanier müssen im Sommer den Abgang von Franzosen-Altstar Antoine Griezmann (35) in die MLS kompensieren. Brandt könnte eine günstige, erfahrene Lösung sein. Der BVB-Star wäre ablösefrei zu haben. Lediglich ein einstelliges Millionen-Handgeld sowie sein Gehalt müssten gestemmt werden. Trainer Diego Simeone (55) gilt als großer Fan. Auch aus Italien und England soll es Interesse geben.
Klub-Boss Watzke mit den BVB-Spielern Salih Özcan (28), Julian Brandt (30) und Niklas Süle (30)
Brandt ist im Sommer 2019 von Leverkusen nach Dortmund gewechselt. Insgesamt hat er 306 Pflichtspiele absolviert, dabei 57 Tore erzielt und 70 Assists gegeben. Mit den Dortmundern gewann er 2019 den Supercup und wurde 2021 Pokalsieger. Nun schlägt Brandt bald ein neues Kapitel auf. Sein letztes Spiel im BVB-Dress findet ausgerechnet in seinem Geburtsort Bremen statt. Im Sky-Interview gab er bekannt, dass viele Freunde und Familienmitglieder am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen Werder im Stadion sein werden.

