Klare Worte von Iñaki Williams – und die haben es in sich!

Vor dem Abflug zum spanischen Supercup nach Saudi-Arabien hat der Kapitän von Athletic Bilbao kein Blatt vor den Mund genommen und die Austragung des Wettbewerbs im Wüstenstaat scharf kritisiert.

Am Samstag nimmt Bilbao zunächst den LaLiga-Betrieb bei Osasuna im El-Sadar-Stadion wieder auf, am Montag (5. Januar) geht es dann nach Saudi-Arabien. Dort wartet am 7. Januar das Halbfinale des Supercups gegen den FC Barcelona. Bei einem Sieg würde Bilbao im Finale auf den Gewinner des Duells Real Madrid gegen Atlético Madrid treffen.

Nach dem öffentlichen Training am Dienstag äußerte sich Williams deutlich: „Ich habe es schon oft gesagt und nehme in solchen Angelegenheiten kein Blatt vor den Mund. Für mich ist es, um es mal ganz deutlich zu sagen, einfach nur beschissen, in Saudi-Arabien zu spielen.“

Der Bilbao-Kapitän kritisiert vor allem die Folgen für die Fans: „Einen nationalen Wettbewerb in ein anderes Land zu verlegen, ist für die Fans nicht einfach, vor allem, was die Reiseorganisation angeht.“

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Quelle: BILD / Sportdigital

Und weiter: „Aufgrund unserer großen Fangemeinde fühlt es sich an, als würden wir auswärts spielen. Wenn der Wettbewerb hier stattfinden würde, wissen wir alle, wie viele Athletic-Bilbao-Fans uns unterstützen würden.“

Hinzu kommt für Williams eine ganz persönliche Situation: Der 31-Jährige und seine Partnerin erwarten ein Kind – und jetzt muss er seine Familie zurücklassen. „In den nächsten Tagen werde ich Vater. Meine Frau und meinen Sohn hier zurückzulassen, fällt mir schwer, aber es gehört nun mal zum Job“, erklärte Williams.

Trotz aller Kritik stellt Williams klar: „Ich stehe dem Verein zur Verfügung und werde im Supercup mein Bestes geben.“

Williams wird also mit gemischten Gefühlen nach Saudi-Arabien reisen – mit seinen Gedanken aber sicher immer bei seiner Familie sein.

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