Willkommen zu der Spencer-Dinwiddie-Show! Basketball wie von einem anderen Stern.

Was Spencer Dinwiddie (32), Bayerns neuer Superstar, in seinem ersten BBL-Heimspiel gegen die MLP Academics Heidelberg zeigte, war phasenweise gigantisch.

Mit 18 Punkten und drei Assists war er Top-Scorer beim souveränen 93:81-Sieg. Da staunten die 6100 Fans im BMW Park nicht schlecht.

Schock-Szene im Spiel: Basketball-Profi spuckt Zahn aus

Quelle: DYN Basketball

Erstmals stellt ihn Bayern-Coach Gordon Herbert in die Starting Five. Und Dinwiddie legt sofort los: Den ersten Korbleger verpasst er noch nach 14 Sekunden.

Doch 13 Sekunden später nagelt er den ersten Dreier rein. 68 Sekunden später gleich den nächsten zum 9:0[–>.

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Und im Gegensatz zum letzten NBA-Star Serge Ibaka, der 2023/24 für die Bayern spielte, kann Dinwiddie nicht nur scoren, sondern hat auch ein gutes Auge für die Mitspieler: Pass auf Jessup, der versenkt den nächsten Dreier zum 12:4 (3.). Und den Dunk von Mike zum 14:4 bereitet Dinwiddie auch selbstlos vor (4.).

Insgesamt kommt er im ersten Viertel auf sechs Punkte und zwei Assists in rund sechs Minuten Spielzeit.

Dinwiddie schirmt den Ball vor dem Heidelberger Michael Weathers ab

Dinwiddie schirmt den Ball vor dem Heidelberger Michael Weathers ab

Foto: kolbert-press

„So einen Spieler zu holen, ist crazy“, staunt der verletzte Rokas Jokubaitis in der Halbzeit am Dyn-Mikro. „Aber wir hatten die Gelegenheit. Und dann ist so ein Spieler ein absoluter No-Brainer.“

Und Jokubaitis glaubt, dass da noch viel mehr von dem US-Amerikaner kommen wird: „Er braucht vielleicht noch etwas Zeit, um sich an den europäischen und deutschen Basketball zu gewöhnen.“

Das Spiel ist bereits zur Halbzeit entschieden. 63:35 für den FCB, 14 Zähler davon kommen von Dinwiddie.

Foto: BILD

Im zweiten Durchgang lassen es die Münchner dann etwas ruhiger angehen. Coach Herbert wechselt munter durch und gibt damit den Heidelbergern die Gelegenheit, das Ergebnis etwas ansehnlicher zu gestalten.

Teamplayer: Spencer Dinwiddie (Nr. 26) im Kreis der Bayern-Profis

Teamplayer: Spencer Dinwiddie (Nr. 26) im Kreis der Bayern-Profis

Foto: Eibner-Pressefoto/Jenni Maul

Und weil Heidelbergs Osun Osunniyi in der Schluss-Sekunde noch einen Dreier versenkt, schmilzt der 33-Punkte-Vorsprung für die Gäste auf erträgliche 12 Zähler zusammen.

Bayerns Isiaha Mike schwärmt bei Dyn: „Spencer bei uns zu haben ist riesig. Wir müssen ihn jetzt akklimatisieren. Was er uns dann bringt, wird gigantisch sein.“

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