Ex-Superstar Philipp Lahm (41) begrüßt den Schritt von Nationalspieler Wirtz in die englische Premier League zu Liverpool. In einem Beitrag für das britische Portal „The Athletic“ schreibt der langjährige Bayern-Spieler und Weltmeister von 2014: „Das Spielsystem dort bietet Tempo, vertikale Ausrichtung und eine klare Rollenverteilung im Team, die ihm gut liegen sollten.“
Lahm: Was Wirtz unbedingt verbessern muss
Anders als beim FC Bayern? Wirtz hatte den Münchner abgesagt, wollte lieber zu den „Reds“. Damit kommt es auch nicht zur Vereinigung mit Nationalmannschaftskollege Jamal Musiala (22) bei den Bayern.
Lahm vergleicht die beiden deutschen Ausnahme-Könner: „Musiala ist eher verspielt. Er ist wie eine Katze mit einem Wollknäuel. Er variiert auch mehr seine Positionen. Er spielt beschwingt, wenn auch nicht immer so zielstrebig.“
Und weiter: „Im Gegensatz dazu will Wirtz nicht nur am Angriffsspiel beteiligt sein, er will der entscheidende Teil davon sein. Er ist geradliniger und klarer im Kopf. Er wartet ab, wählt seine Momente und kann das Tempo eines Spiels mit einer Berührung oder einem Pass verändern.“
Beide könnten den deutschen Fußball auf Jahre hin prägen. Doch beide sind immer noch in der Entwicklung.
Der Ex-Star erklärt: „Gegen Atlético Madrid in dieser Saison oder gegen Atalanta im Europa-League-Finale 2024 hat er erfahren, was es heißt, wenn ein Gegner jede Sekunde hinter ihm her ist. Er mochte die Manndeckung nicht, aber Robustheit ist in der Premier League und der Champions League eine Voraussetzung.“
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Und: „Wirtz muss auch lernen, mit dem Druck umzugehen, der in Liverpool viel stärker sein wird als jemals in Leverkusen. Die Kritik an seiner Leistung in der Nationalmannschaft gegen Portugal am Mittwoch hat bereits begonnen. Er hat noch nicht einmal unterschrieben!“

