Diese Auswärtsreise war eine besondere!

Rasta Vechta gewinnt nur 48 Stunden nach dem BBL-Erfolg bei den Skyliners in Frankfurt (93:89) im Basketball-Europe-Cup bei Rumänien-Klub CS Valcea klar mit 91:72.

Basketball-Star wiederholt krasse Aktion: Doppel-Dunk in der Bundesliga

Quelle: BILD

Rasta siegt in der Walachei! Nein, kein Sieg irgendwo im Nirgendwo. Vielmehr heißt die Landschaft im Süden Rumäniens so, in der die Stadt Ramnicu Valcea (93.000 Einwohner) liegt.

Kurios: Die Basketball-Abteilung des Klubs wurde erst 2022 ins Leben gerufen. Man startete in der 2. Liga, stieg sofort auf. In der vergangenen Saison reichte es zu einem starken dritten Platz und zur erstmaligen Qualifikation für das europäische Geschäft.

Teaser-Bild

Foto: BILD

Dort gibt es zum Start vor knapp 2000 Zuschauern eine Abreibung von Rasta, das im ersten und im letzten Viertel einen Klassenunterschied erkennen lässt. Gleich fünf Profis der Niedersachsen treffen zweistellig: Neben Vechtas Top-Schütze Joschka Ferner (18) sind das Tommy Kuhse (13), TJ Bamba (12), Lloyd Pandi (12) und Lars Thiemann (10).

Den besten Werfer des Abends aber stellen die Gastgeber: Ex-BBL-Profi Lecomte (30/ spielte 2021/22 bei den Frankfurt Skyliners) kommt auf starke 24 Zähler.

Die deutliche Pleite zum Auftakt kann aber auch der Belgier nicht verhindern. Vechta setzt sich durch den Kantersieg vorerst an die Spitze seiner Vierergruppe, in der außerdem noch Sporting Lissabon und Sassari (Italien) mitmischen.

Herzschlag-Sieg in der Overtime für Braunschweig

Drama, Baby! Mit einem energischen Drive zum Korb in den Schlusssekunden der Overtime macht Luka Scuka den Sieg für die Löwen gegen Anwil Wloclawek (Polen) klar. 98:97 – die 1.800 Zuschauer in der Braunschweiger Volkswagenhalle rasten aus.

Jubel bei den Braunschweigern nach dem Overtime-Sieg

Jubel bei den Braunschweigern nach dem Overtime-Sieg

Foto: IMAGO/Beautiful Sports

Dabei war ja klar, dass es Scuka sein würde, der sein Team zum Sieg führen würde: Im Schlussabschnitt lagen die Löwen bereits mit 57:67 (32.) zurück, als der Slowene das Kommando übernahm und zehn Punkte einstreute. Weil aber Anwils AJ Slaughter drei Sekunden vor Schluss per Dreier zum 82:82 das Spiel in die Overtime schickte, musste Scuka nochmal ran, erzielte weitere sieben Punkte in der Verlängerung. Die letzten beiden Zähler in der letzten Sekunde. Das konnte auch Slaughter nicht mehr kontern.

Beste Spieler: Luka Scuka (Braunschweig/ 30 Punkte); Isaiah Mucius (Wloclawek/ 24 Punkte).

ttn-36