Euroleague-Derby zwischen Alba und den Bayern. Nach über dreimonatiger Verletzungspause führt Bayern-Kapitän Vladimir Lucic sein Team zum 85:99 (50:52) bei den Berlinern.
Die hatten vorm Spiel einen Schock zu verdauen: Ihr Kapitän Martin Hermannsson (30) meldete sich ab – erneut machte die lädierte Achillessehne Probleme.
Mitten im Spiel: Ganze Halle pfeift DIESE Zwillinge aus
Bayern kommt besser ins Spiel, will die BBL-Niederlage gegen Berlin unbedingt vergessen machen. Am 5. Januar hatte Alba überraschend mit 88:81 gewonnen. Damals fehlten den Bayern allerdings Nick Weiler-Babb (29) und Vladimir Lucic (35).
Letzterer kommt erstmals in der 7. Minute bei einer 17:13-Führung seiner Bayern ins Spiel. Als er in der 14. Minute vorerst wieder runter muss, liegen seine Bayern nach einem McDowell-White Dreier mit 35:39 hinten …
Die 12.112 Fans in der Uber Arena sind begeistert: Unter ihnen auch Ex-Hertha-Manager Fredi Bobic (53). „Ich bin Alba-Fan, seitdem ich in Berlin bin“, so Bobic.

Überragend: Bayerns Star Carsen Edwards
Mit einer knappen Führung gehen die Gäste in die Halbzeit. Alba gestaltet das Spiel lange offen. Erst im letzten Viertel kippt das Spiel zu Gunsten der Bayern. Und ausgerechnet der Ex-Berliner Niels Giffey erhöht per Dreier zum 73:68. Sechs Minuten vor Schluss ist die Führung erstmals zehn Punkte.
Vor allem Carsen Edwards ist überragend, trifft alles. 11 von 19 aus dem Feld, darunter fünf Dreier, die richtig weh tun. Insgesamt 34 Punkte – persönliche Euroleague-Bestleistung.

Albas William McDowell-White (r.) zieht gegen Münchens Rückkehrer Vladimir Lucic (l.) zum Korb.
Beste Spieler: Will McDowell-White (Alba/ 18 Punkte), Carsen Edwards (Bayern/ 34 Punkte).
Bayerns Nick Weiler-Babb bei Magenta: „Wenn Carsen loslegt, ist er schwer zu stoppen. Ich bin froh, dass ich in seinem Team spiele und nicht gegen ihn verteidigen muss.“
Albas Yanni Wetzell: „Es nervt so. Wir sind müde und haben so keine Lust mehr zu verlieren. Aber die Bayern sind einfach ein gutes, ein sehr gutes Team.“


