Im Fokus: die Entlastung von Robert Lewandowski. In der kommenden Saison soll der 36-jährige Torjäger nicht mehr jedes Spiel über 90 Minuten bestreiten müssen. Trainer Hansi Flick (60) hat dafür laut der spanischen „Sport“ einen klaren Plan: Dani Olmo als falsche Neun, Ferran Torres als zentrale Offensivkraft. Beide sollen Lewandowski unterstützen.
Denn intern wächst die Erkenntnis: Viel Zeit bleibt mit Lewandowski nicht mehr.
Ferran Torres (25/l.) und Dani Olmo (27) im Trikot der spanischen Nationalmannschaft
Letzte Barcelona-Saison für Lewandowski?
Der Vertrag des Polen läuft offiziell noch bis Juni 2026. Seit seinem Wechsel vom FC Bayern im Sommer 2022 ist Lewandowski sportlich gesetzt – doch körperlich hat die Belastung zuletzt Spuren hinterlassen. Er plagte sich in wichtigen Champions-League-Spielen mit Verletzungen herum.
Dass Saudi-Klubs mit Millionen winken, macht eine Trennung ab 2026 zumindest nicht unvorstellbar. Laut saudi-arabischen Medien gibt es sogar bereits eine Grundsatzvereinbarung, wonach Lewandowski nach Vertragsende Richtung Pro League wechseln könnte. Ein weiterer Top-Star am Ende seiner Karriere, der sich dem Trend anschließt.
Julian Alvarez als Wunschlösung?
Parallel arbeitet Barça an einer echten Nachfolge im Sturm – und die Wunschlösung ist laut „Sport“ klar: Julián Alvarez. Der argentinische Weltmeister wechselte 2024 für 75 Millionen Euro plus Boni von Manchester City zu Atletico Madrid. Sein Vertrag dort läuft bis 2030. Marktwert: rund 100 Millionen Euro.
Laut seines Agenten Fernando Hidalgo ist ein Barça-Wechsel aber nicht ausgeschlossen. „Der Fußball verändert sich ständig. Und Julian bewundert Barcelona und Leo Messi seit seiner Kindheit“, sagte Hidalgo im Podcast „Solo para culés“.
Barça verfolgt also offenbar einen klaren Kurs: weniger Last auf Lewandowskis Schultern, mehr Flexibilität im Angriff. Die Systeme mit Olmo und Torres sind ein Zwischenschritt – langfristig braucht es aber eine neue Nummer 9.

