Eigentlich war Marcus Rashford als Flügelspieler bei den Katalanen eingeplant. Doch Barcelonas Sommer-Neuzugang zeigt auf der Asientour plötzlich ganz andere Qualitäten – und bringt damit Bewegung in die Stürmer-Hierarchie von Trainer Hansi Flick.
Ursprünglich kam Rashford, weil sich der FC Barcelona einen Transfer von Liverpools Luis Diaz (ging zum FC Bayern) nicht leisten konnte und Nico Williams überraschend einen Rückzieher machte. Sportdirektion und Flick erklärten damals: Rashford soll auf dem linken Flügel spielen, um Raphinha (28) Pausen zu verschaffen.
Neuzugang Marcus Rashford (27/r.) kam auf Barcelonas Asientour gegen Vissel Kobe und den FC Seoul jeweils nach der Halbzeitpause zum Einsatz
Jetzt plant Flick mit Rashford im Zentrum
Doch durch Trainingsleistungen und Einsätze auf der Asienreise hat sich das Bild verändert. Der Engländer überzeugte als Mittelstürmer – und bringt sich so als Backup für Robert Lewandowski ins Gespräch.
Ein wichtiger Aspekt, denn: Der Pole kämpfte in der Rückrunde der vergangenen Saison erste mit körperlichen Problemen, fiel verletzt aus. Flick weiß: Sein Top-Stürmer wird mit fast 37 Jahren keine 60 Pflichtspiele mehr absolvieren können.
Lewandowski-Ersatz: Torres und Olmo als Optionen
Ferran Torres (25) galt bislang als logischer Vertreter für Lewandowski im gewohnten Spielsystem. Dani Olmo (27) könnte in anderen Formationen die Rolle ausfüllen. Doch Rashford hat sich mit seiner Vielseitigkeit und Dynamik ins Rampenlicht gespielt – und Flicks Pläne ordentlich durcheinandergewirbelt.
Im „Bayern Insider“ vom 8. August: Bosse-Beben! Neues Super-Talent Karl! Eberl-Wende!
Der englische Nationalspieler fährt nun zweigleisig bei Barça – Flügel oder Sturm? In jedem Fall wohl mehr Spielzeit, als bislang angenommen.


