Wer in eine Sportler-Umkleide geht, weiß, wie das riecht. Aber Zigarettenrauch ist eher untypisch für Profis …

In einem Interview mit „ESPN“ sprach Barcelona-Torwart Wojciech Szczesny ehrlich über sein größtes Laster: „Als ich jung war, habe ich mich an etwas gewöhnt, das sehr schlecht für mich ist – und das weiß ich auch. Ich komme einfach nicht dagegen an.“

Über seine Nikotinsucht sagt er: „Ich habe den Kampf verloren.“

Trotzdem richtet er einen Appell an die Jugend: „Aber ich versuche, immer die beste Version meiner Selbst zu sein und ein gutes Vorbild für meine Mannschaftskameraden oder für Kinder, die uns zuschauen, abzugeben. Was das Rauchen angeht: Bitte macht mir das nicht nach!“

Szczesny, früher Nationaltorwart Polens, versteckt die Raucherei nicht. Es gibt Fotos von ihm nach Spielen – rauchend in der Kabine oder im Mannschaftsbus.

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Barças Szczesny: „Auf dem Platz arbeite ich doppelt so hart“

Dass das Rauchen dem Hochleistungssport nicht sonderlich zuträglich ist, interessiert Szczesny dagegen weniger. In der „Mundo Deportivo“ sagte er: „Es sind Dinge, die ich in meinem Privatleben nicht ändere. Es geht niemanden etwas an, ob ich rauche. Es hat auch keinen Effekt, auf dem Platz arbeite ich doppelt so hart.“

Eigentlich war der 35-Jährige schon von der Weltbühne des Fußballs abgetreten. Doch nach der schweren Knieverletzung von DFB-Keeper Marc-André ter Stegen holte Barça ihn zurück.

Jetzt hat Szczesny sogar noch Chancen auf unverhoffte Titel! Der nächste Klassiker steht bevor: Am Samstagabend steigt das Finale der Copa del Rey gegen Real Madrid (22 Uhr/live bei SPORT BILD).

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