Die Teilnahme von Lionel Messi (38) an der WM steht weiter in den Sternen. Der argentinische Superstar hat noch immer nicht erklärt, ob er beim Turnier im Sommer für den amtierenden Weltmeister aufläuft. Diese Frage beschäftigt inzwischen nicht nur seine Fans, sondern auch seinen Coach.
Lionel Scaloni (47), der argentinische Nationaltrainer, hofft, dass Messi dabei sein wird. „Das ist eher eine Frage für ihn selbst“, erklärte der ehemalige West-Ham-Verteidiger. „Ich werde alles tun, um sicherzustellen, dass er dabei ist. Für den Fußball muss er einfach dort sein.“
Doch Scaloni betont: „Es ist nicht meine Entscheidung. Es hängt von ihm ab, von seiner mentalen und körperlichen Verfassung.“ Messi habe sich das Recht auf eine überlegte Entscheidung verdient, so der Trainer weiter. „Wir sind nicht in Eile. Was auch immer er entscheidet, es wird das Beste für das Team und für ihn sein. Es ist schwierig, weil nicht nur die Argentinier ihn sehen wollen, sondern alle.“
Eigentlich sollten Messi und Argentinien am Wochenende in der Finalissima – dem Duell des Europameisters gegen den Copa-America-Sieger – in Katar gegen Spanien antreten. Doch aufgrund der Konflikte im Nahen Osten wurde das Spiel abgesagt. Stattdessen wurden zwei Freundschaftsspiele gegen Mauretanien und Sambia für Messi und seine Mannschaft in Buenos Aires angesetzt.
In einem packenden Spiel gegen Mauretanien holte sich Messi, der für Inter Miami in der MLS spielt, seinen 197. Länderspieleinsatz. Die Tore beim 2:1 erzielten Enzo Fernandez und Nico Paz. Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko geht es für Titelverteidiger Argentinien am 16. Juni gegen Algerien los. Danach stehen die Duelle gegen Österreich und schließlich gegen Jordanien auf dem Plan. Ob Messi dann mit von der Partie ist, bleibt weiter offen.

