Nach EM-Gold der U19-Juniorinnen und WM-Gold der U19-Junioren winkt dem Deutschen Handballbund (DHB) das nächste Edelmetall im Nachwuchsbereich.
Die U17-Handballer des DHB haben bei der Weltmeisterschaft in Marokko das Halbfinale gebucht. Im letzten Spiel in Vorrundengruppe C wurde Argentinien 44:22 (21:11) geschlagen. Die deutsche Auswahl ist bei dem Turnier bisher ohne Niederlage.
Deutschlands Handball-Jungs im WM-Halbfinale
Bundestrainer Jochen Beppler warnte vor der Partie und dem Gegner: „Argentinien ist unser stärkster Gegner in der Vorrunde. Diese Mannschaft kann europäischen Teams Paroli bieten.“
Danach sieht es aber schon in der elften Minute nicht mehr aus. Das DHB-Team führt 9:3 und bestraft jeden Fehler der Gauchos mit präzisem Tempospiel. Nach dem 15:5 (19.) versuchen es die Argentinier in ihrer Verzweiflung mit einer offensiven Deckungs-Variante, aber das hilft auch nicht richtig weiter. Zur Pause führt Deutschland bereits 21:11, da brennt mit großer Wahrscheinlichkeit nichts mehr an.
Macht es auch nicht. Nach dem Wechsel spielt das DHB-Team den Vorsprung in aller Ruhe nach Hause, die Argentinier haben längst in die deutliche Niederlage eingewilligt. Deutschland hat nach den drei Gruppenspielen eine Tordifferenz von 143:57 rausgeworfen.
Im Halbfinale geht es am Donnerstag entweder gegen Ägypten, Katar oder Brasilien.
Der deutsche WM-Kader[–>: Can Akkoc (Rhein-Neckar Löwen), Jasper Anschütz (THW Kiel), Tobias Dengler (THW Kiel), Moritz Detlefsen (SG Flensburg-Handewitt), Levin Droll (Rhein-Neckar Löwen), Julius Eisend (THW Kiel), Malte Elze (SC Magdeburg), Kalle Gaugisch (JSG Balingen-Weilstetten), Anton Hahn (THW Kiel), Fritz Henselek (JSG Balingen-Weilstetten), Kim Hüter (MT Melsungen), Tim Löhr (Rhein-Neckar Löwen), Leo Nowak (Füchse Berlin), Julius Pöthke (TSV Burgdorf), Lenn Strobel (JSG Balingen-Weilstetten), Leonard Volk (HSG Dutenhofen/Münchholzhausen)

