Wirklich zu beneiden ist Alex Vogel (35), Sportlicher Leiter der MLP Academics Heidelberg, derzeit nicht.

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In der Basketball-Bundesliga neun der letzten zehn Spiele verloren, die letzten sechs in Serie, Tabellenletzter. Dazu das Aus gegen Nymburk in den Play-Ins zur Round of 16 der Champions League. „Wir haben uns natürlich andere Ergebnisse gewünscht, hätten gern in der Champions League zumindest eins der beiden Spiele gewonnen, um ein entscheidendes drittes Spiel zu haben. Denn wir hatten uns bis dato gut in der Champions League präsentiert“, so Vogel am Rande des Spiels bei Alba Berlin.

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Doch so bitter das Aus in Europa auch ist, Vogel versucht es positiv zu sehen: „Wir können uns jetzt voll auf die BBL fokussieren. Wir werden jetzt deutlich mehr Zeit haben, zu trainieren. Das ist sehr, sehr wichtig und notwendig, weil wir in allen Bereichen viel Aufholbedarf haben.“ Denn das Ziel ist klar: „Es geht jetzt einfach nur noch darum, in der Klasse zu bleiben. Das ist das einzige Ziel, was wir in der aktuellen Situation logischerweise haben können“, so Vogel unmissverständlich.

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Neben den sportlichen Problemen, hofft er, dass sich die Situation um Michael Weathers (28) möglichst geräuschlos auflöst. Der US-Amerikaner hatte zuletzt am 21. Dezember für die Heidelberger auf dem Court gestanden, bei der 108:111-Overtime-Niederlage gegen Hamburg 20 Punkte gemacht. Gut eine Woche später trennten sich die Academics von seinem Zwillingsbruder Marcus. Im ersten Spiel danach war Michael Weathers nicht im Kader. Die Vertragsauflösung seines Bruders habe ihn sehr getroffen, teilte der Klub mit. Deshalb habe man ihn nicht mit zum Spiel in Ludwigsburg genommen.

Einer weg, einer verletzt: Marcus Weathers (l.) spielt jetzt in Polen, Michael Weathers derzeit gar nicht

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Doch auch in Berlin fehlte er. „Er ist immer noch verletzt“, erklärte Vogel auf Nachfrage. Und erklärt: „Wir hoffen, dass da jetzt Ruhe reinkommt. Es gibt viele Gespräche. Er arbeitet hart daran, von seiner Oberschenkel-Verletzung zurückzukommen. Und wir hoffen, dass wir ihn bald wieder dabei haben. Ohne ihn und Williamson fehlt uns die Athletik.“ Jetzt freut sich Vogel vor allem über die Rückkehr von Ryan Mikesell. Der war nach einem unglücklichen Engagement in London Anfang des Jahres zu den Academics zurückgekehrt.

Heidelbergs Ryan Mikesell (r.) kam gegen Alba in knapp 33 Minuten auf 15 Punkte

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Foto: Matthias Koch

Vogel nach dem Alba-Spiel: „Ryan hat auch heute wieder gezeigt, welche Qualität er hat. In den gut 32 Minuten, in denen er auf dem Feld stand, waren wir nur minus eins. Er ist ein Leader, er gibt uns jetzt schon viel. Und er wird noch besser werden.“ Damit die Academics nach dem 34. Spieltag nicht mehr auf einem Abstiegsplatz stehen. Vogel: „Ich bin optimistisch, dass wir da unten rauskommen.“ [–>

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