Ein kurioses Ereignis!
Was zunächst nach einem Stimmungsdämpfer aussah, wurde am Montagabend zum emotionalen Höhepunkt: Das Spiel zwischen Ägypten und Simbabwe (2:1) begann im fast leeren Stadion von Agadir (Marokko) – und endete vor nahezu ausverkauften Rängen mit toller Atmosphäre.
Der Grund für den plötzlichen Andrang: Freier Eintritt!
Angesichts zahlreicher leerer Sitze und der tristen TV-Bilder reagierten die Organisatoren von Beginn an noch während des laufenden Spiels – und öffneten die Stadiontore kostenlos für alle Fans. Das berichtet die Zeitung „Le Parisien“.
Eine spontane, aber wirkungsvolle Entscheidung: Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich die Nachricht in den sozialen Netzwerken. Hunderte, bald Tausende machten sich auf den Weg ins Stadion.
Das Ergebnis: ein rappelvolles Stadion, tobende Stimmung – und ein perfekter Fußballabend.
Sim-SALAH-Bim: Liverpool-Star ballert Ägypten zum Sieg
Über 30 000 Zuschauer sahen schließlich den dramatischen Last-Minute-Sieg der „Pharaonen“, den natürlich kein Geringerer als Mohamed Salah mit einem späten Treffer sicherstellte.
Der Kontrast zwischen leeren Rängen zu Beginn und der euphorischen Kulisse am Ende hätte kaum größer sein können – und wirft gleichzeitig eine Frage auf:
War das die Rettung für das Turnierpublikum?
Denn der Gratis-Eintritt kam nicht nur gut an – er veränderte die Atmosphäre im Stadion radikal. Ob dieses Modell nun auch bei den kommenden Spielen angewendet wird, ist bislang offen.
Klar ist: Der spontane Schritt hat bewiesen, dass die Begeisterung für den Afrika-Cup da ist – man muss sie nur erreichen. Und das geht manchmal ganz einfach: mit offenen Türen.

