Afrikas größtes Fußballfest, der Afrika-Cup, steigt vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko. 24 Nationen, neun Stadien, volle Leidenschaft – und mittendrin die tunesische Nationalmannschaft. In der Gruppe C warten mit Nigeria, Uganda und Tansania gleich drei harte Prüfungen, doch die „Adler von Karthago“ wollen mehr als nur mitspielen. SPORT BILD hat alle Infos für Sie zur tunesischen Nationalmannschaft.
Erfolge und Historie
Tunesien hat Geschichte im afrikanischen Fußball geschrieben: 20 Teilnahmen beim Afrika-Cup, ein Titel – 2004 im eigenen Land, als die Fans ihr Team ins Glück schrien. Auch auf der Weltbühne sorgten die Nordafrikaner für Furore: Bei der WM 1978 in Argentinien feierte Tunesien mit dem 3:1 gegen Mexiko den ersten WM-Sieg einer afrikanischen Nation überhaupt. Zuletzt war man 2022 in Katar dabei, schaffte es aber nicht über die Vorrunde hinaus.
Trainer und Schlüsselspieler
Jetzt soll ein neues Kapitel folgen. An der Seitenlinie steht Sami Trabelsi (57). Sein Konzept: ein Mix aus Routine, Bundesliga-Power und jungen Wilden. Bekannt ist Ellyes Skhiri (30) von Eintracht Frankfurt, der unermüdliche Antreiber hat schon 70 Länderspiele und drei Tore auf seinem Konto. Um ihn herum hat Tunesien einen bunten Mix aus erfahrenen Spielern und jungen Wilden. Zum Beispiel Hannibal Majri vom FC Burnley (22, ehemals Man United) und Ismael Gharbi (21), der auf Leihbasis beim FC Augsburg spielt, können für Furore beim Afrika-Cup sorgen.
Ellyes Skhiri spielt seit 2019 in der Bundesliga
Bundesliga-Connection und Zielsetzung
Aber nicht nur Skhiri und Gharbi sind bekannte Gesichter aus der Bundesliga, sondern auch Elias Saad (25). Der Flügelspieler wechselte 2025 vom FC St. Pauli zum FC Augsburg und unterschrieb dort bis 2029. Fünf Länderspiele hat er bislang und konnte schon einmal einnetzen! Nach Verletzungen will Saad beim Afrika-Cup zeigen, warum er als einer der spannendsten Offensivspieler Tunesiens gilt.
Tunesien reist mit Ambitionen an: Das Achtelfinale ist Pflicht, danach soll die Überraschung gelingen. 21 Jahre nach dem Heim-Triumph träumen die Adler von ihrem zweiten Titel – und davon, in Marokko Geschichte zu wiederholen.

