Mohamed Salahs Traum vom Afrika-Cup-Titel – erneut geplatzt! Der Liverpool-Star schied mit Ägypten mit 0:1 gegen Senegal aus.
Für den 33-Jährigen bedeutet das: Die nächste Chance auf den Titel gibt es frühestens 2027. Und angesichts seines Alters ist unklar, wie viele Anläufe ihm noch bleiben.
Auch Ex-Liverpool-Star Jamie Carragher (47) griff das Thema zuletzt auf. Nach Salahs umstrittenem Auftritt in der Mixed Zone im Dezember, in dem er gegen den Klub und Trainer Arne Slot schoss, erinnerte er daran, dass selbst der größte Star ohne Team nicht alles gewinnen kann.
„Er ist der größte Spieler, den Ägypten je hatte“, sagte Carragher. „Ägypten ist die erfolgreichste Nation beim Afrika-Cup. Mo Salah hat den Afrika-Cup nie gewonnen.“
Carragher weiter: „Das ist kein Angriff auf ihn als Spieler. Aber es zeigt ihm und seinem Berater, dass es nicht um das Individuum geht. Egal, wie gut du bist – du brauchst deine Mitspieler, deinen Trainer und die Fans. Es ist wichtig, dass er das nicht vergisst.“
Sim-SALAH-Bim: Liverpool-Star ballert Ägypten zum Sieg
Das Ausscheiden Ägyptens ist nur schwer Salah zuzurechnen. Er war einer der überragenden Spieler des Turniers. Fünf der neun ägyptischen Treffer bereitete er vor oder erzielte sie selbst.
Vier Tore hat er auf dem Konto. Damit liegt er gleichauf mit Victor Osimhen aus Nigeria und nur eines hinter Marokkos Brahim Diaz. Osimhen und Diaz stehen noch im Turnier – und können ihre Bilanz am Wochenende weiter ausbauen.

