Obwohl der FC Barcelona nicht mehr auf Stürmer Ansu Fati setzt, soll der Vertrag mit ihm jetzt verlängert werden. Das berichtet die spanische Zeitung „Sport“.
Aber was steckt dahinter?
Eigentlich will Barça den Spanier loswerden, denn in den Plänen von Trainer Hansi Flick (60) spielt er keine Rolle mehr, ist oftmals nicht einmal mehr im Kader. Doch die Katalanen finden keinen Abnehmer für das einstige Wunderkind. Das Problem: Weil er vor wenigen Jahren noch als der neue Messi in Barcelona gefeiert wurde, hat man Fati mit einem Top-Vertrag ausgestattet – mit einem fürstlichen Gehalt. Dieses wird in der kommenden Saison auf 12 Millionen Euro brutto ansteigen. In der Saison 2026/27 – sein letztes Vertragsjahr – sogar auf 14 Millionen Euro, so der Bericht.
Dieses Geld würde sich Barça gerne sparen. Doch Fati macht derzeit keine Anstalten, sich einen neuen Verein zu suchen. Auch bei einer erneuten Leihe müssten die Spanier wohl den Großteil des Gehaltes weiterzahlen.
Daher plant Barça jetzt sogar die vorzeitige Verlängerung mit Fati – um ihm damit das Gehalt zu kürzen. Sollte der Offensiv-Akteur einen neuen Vertrag – im Raum steht eine Verlängerung bis 2030 – unterzeichnen, würde sich sein Salär deutlich verringern. Sein Gehalt würde auf 5,2 Millionen Euro pro Saison fallen, heißt es weiter.
Ob sich Fati aber auf diesen Deal einlässt, ist fraglich. Oder es bewegt ihn jetzt doch dazu, sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen.
„Ein bisschen Risiko“: Wirtz-Rückkehr früher als gedacht?
Für Barça ist das eine Erfolgs-erprobte Option. Schon 2022 hatte man mit Ex-Star Samuel Umtiti (31) verlängert, obwohl er eigentlich den Klub verlassen sollte. Auch sein Gehalt wurde dabei drastisch gesenkt. Ein Jahr später verließ der Franzose Barça, wechselte in seine Heimat nach Lille.
Ob das auch mit Fati klappt? Zuletzt gab es Gerüchte, dass Klubs aus Saudi-Arabien den ehemaligen spanischen Nationalspieler unter Vertrag nehmen wollen. Doch darauf scheint Fati keine Lust zu haben.

