Der FC Bayern hat sich für den Sommer eine lange Stürmer-Liste vorgenommen, die es abzuarbeiten gilt. Verstärkung soll her – als Backup und eventuell sogar Nachfolger für Superstar Harry Kane (31).

Möglich wird das nur, wenn ein strategisch wichtiger Verkauf gelingt: der von Mathys Tel (19), der derzeit auf Leihbasis bei Tottenham Hotspur spielt. Der Wunschbetrag: 60 Mio. Euro. Doch die Spurs müssen die Kaufoption ziehen, Bayern kann wenig selbst beschleunigen.

Die große Gefahr, die in München gewittert wird: Dauert der Tel-Verkauf zu lange, könnten die besten Optionen nicht mehr auf dem Markt sein. So wie DFB-Star Jonathan Burkardt (24).

Der deutsche Nationalspieler, den Bundestrainer Julian Nagelsmann (37) beim Hinspiel in Italien (2:1) für die Startelf nominierte, steht schon länger auf der Bayern-Liste. Auch Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und RB Leipzig sind für diesen Sommer konkret interessiert.

Mit 15 Liga-Toren belegt Jonathan Burkardt Platz drei in der Torjägerliste

Foto: Fabian Strauch/dpa

Warum der Mainzer nicht längst bei Bayern spielt

Bei Bayern wurde Burkardts Verpflichtung schon im Sommer 2024 intern diskutiert. Das Problem von damals gilt auch für 2025: Der Stürmer möchte, dass der FC Bayern ihm Spielzeit garantiert.

Hinter Star-Stürmer Harry Kane (31), der das Ziel hat den „Ballon d’Or“ als Weltfußballer zu gewinnen, ist das nicht einfach. Kane ist Bayerns Stürmer Nummer 1. In 82 Pflichtspielen hat er bislang 76 Tore ­erzielt. Sein Vertrag läuft bis 2027. Aber: Für 2026 hat er eine Ausstiegsklausel in Höhe von 65 Mio.

DFB-Star Jonathan Burkardt hat auch eine Ausstiegsklausel

Auch bei dem Mainzer gibt es ein ähnlich gutes Argument, das ihn neben seinen Torjäger-Qualitäten so attraktiv macht.

Nach SPORT BILD-Informationen soll Burkardt in seinem Kontrakt bis 2027 angeblich eine Ausstiegsklausel in der Höhe von 20 Millionen Euro haben. Auf Nachfrage sagt Mainz-Manager Christian Heidel (61) dazu nur: „Zu vertraglichen Dingen äußere ich mich grundsätzlich nicht.“

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