Sechs deutsche Basketballer haben schon die College-Meisterschaft — und er ist unter ihnen der Rekord-Sieger!

Bayern-Star Niels Giffey (33) hat 2011 und 2014 mit der Elite-Uni University of Connecticut den NCAA-Titel geholt und ist ebenso wie Christian Ast (ist heute 53/1991 und 1992 mit der Duke University) damit erfolgreichster Deutscher bei der sogenannten March Madness.

Die weiteren deutschen Sieger sind übrigens: Magnus Pelkowski (1987/Indiana University), Henrik Rödl (1993/University of North Carolina), Enosch Wolf (2011/University of Connecticut) und Leon Tolksdorf (2014/University of Connecticut).

64 College-Teams treten ab Donnerstag im K.o.-System gegeneinander an. Ausgespielt wird der nationale Titel am Ende im Final Four (5. bis 7. April) im Alamo Dome in San Antonio.

Niels Giffey hat bei Dyn jetzt über March Madness gesprochen, seine Erinnerungen an seine College-Zeit, seine Erfolge mit den UConn Huskies — und er hat das Finale getippt!

„March Madness, das war die Zeit, die basketballerisch so genial war.“ Dabei strahlt der Berliner übers ganze Gesicht. „Wir sind zweimal bis ins Final Four gekommen, haben das alles miterlebt, haben beide Championships gewonnen. Dieses Event an sich ist einfach riesig. Das macht so viel Spaß.“

Er hat Titel schon 2x gewonnen: Bayern-Star tippt das Finale vom March Madness

Und weiter: „Diese Momente sind einmalig. Du spielst in einer Football-Arena, spielst vor 80.000 Mann. Da kommt danach einfach so ein Selbstbewusstsein durch, dass du merkst, okay, das habe ich durchgeboxt mit den Jungs. Mit Shabazz (Bayern-Mitspieler Shabazz Napier, die Red.) habe ich eine lebenslange Verbindung. Das ist schon eine ganz spezielle Zeit gewesen.“

Dyn-Moderatorin Anne Kamphausen fragt nach: „Es gibt ja unzählige College-Filme und Klischees. Kann man die Klischees bestätigen, wenn man mal da war?“

Giffey lacht: „Ja! Es sind alle Klischees, die du im wahren Leben wieder findest. Egal, ob es die Feiern sind oder die Art und Weise, wie Sport da wahrgenommen wird.“

Frage: Bei euch gab es kein Geld. Jetzt kann man sich die Tachen vollmachen. Was ist deine Meinung zu dieser Entwicklung?

Giffey: „Ich freue mich darüber, dass es der Fall ist. Das ist richtig gut für die Jungs, die vor 20, vor 40.000 Leuten spielen, dass die ihren fairen Teil davon abgekommen.“

Foto: BILD

Zum Abschluss des Interviews soll Giffey dann das Finale vom March Madness tippen. Der Bayern-Star ist erstaunt: „Oha!“ Dann legt er los. „Uconn versus… Hmmm, normalerweise sind es immer so two or three seeds. Arizona? Ich gebe mal liebe Grüße an Carsen (sein Bayern-Mitspieler Carsten Edwards, die Red.) raus. Gegen Purdue!“

Sein Finaltipp ist also: UConn, seine Meister-Uni, gegen Purdue. Dann umkreist er Uconn dick mit Kuli! Damit ist klar, wer das Finale gewinnt …

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Teaser-Bild

Quelle: DYN

Sein Bayern-Teamkollege Shabazz Napier (33) tippt ebenfalls den Sieger — und, oh Wunder, setzt natürlich auch auf die Huskies! „Wer gewinnt? Die University of Connecticut! Das ist mein Team! Ich drücke die Daumen! Gegen Oklahoma wird es am Anfang schwer, aber die schaffen das.“

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