64 College-Teams treten ab Donnerstag im K.o.-System gegeneinander an. Ausgespielt wird der nationale Titel am Ende im Final Four (5. bis 7. April) im Alamo Dome in San Antonio.
Bayerns Weltmeister Niels Giffey (33) konnte mit der Elite-Uni UConn gleich zweimal die Meiterschaft holen. Er sagt: „Das Event ist einfach riesig. Du spielst in einer Football-Arena, vor 80.000 Zuschauern. Diese Momente sind einmalig.“
Der Streamingdienst Dyn (gehört wie SPORT BILD zu Axel Springer/Anzeige) überträgt insgesamt 30 Spiele des College-Wahnsinns mit Original-Kommentar live. Davon ab der Runde der besten 32 sogar jedes Spiel.
March Madness: Deutschlands U18-Europameister Christian Anderson mit Texas Tech auf Titeljagd im Uni-Basketball
Die UConn Huskies sind auch dieses Jahr Titelverteidiger, die Favoriten sind allerdings andere. Die Duke Blue Devils rund um Cooper Flagg (18), der als kommender NBA-Superstar gehandelt wird. Oder die Auburn Tigers, die die reguläre Saison dominiert haben.
Aus deutscher Sicht interessant sind die Texas Tech Red Raiders mit U18-Europameister Christian Anderson (18). Der bringt es auf 10,8 Punkte pro Spiel und wurde von Weltmeister Dennis Schröder (31/Detroit) schon zu dessen Nachfolger erklärt.
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Die March Madness verfolgen nicht nur die Millionen von US-Amerikanern, die eine persönliche Verbindung zu einer der Unis haben. Sondern auch Sport-Fans, die den Turnierbaum („Bracket“) vor dem Start der Spiele bis zum Ende durchtippen. Letztes Jahr füllten über 31 Millionen Menschen ihr Bracket aus. Schon nach 31 von 63 Spielen lag kein einziger mehr richtig.
Dass das Turnier nicht nur Spaß ist, bewies Patrick Morrisey (57), der Gouverneur von West Virginia. Weil das dortige Team vom Auswahl-Komitee nicht für die Teilnahme an der March Madness nominiert wurde, wies er seinen Staatsanwalt an, das Auswahl-Verfahren zu prüfen.


