Nach Spielende geht Ex-Bayern-Star Joshua Zirkzee in die Hocke, vergräbt das Gesicht in den Händen und hält sekundenlang inne. Seine Mitspieler schauen abwechselnd nach ihm, klopfen ihm aufmunternd auf den Rücken, nehmen ihn in den Arm.
Zirkzee ist am Boden zerstört und weint, wischt sich mit dem Trikot immer wieder die Tränen aus den Augen.
Auch Fulhams Antonee Robinson (27) sieht nach Zirkzee
Ex-Bayern-Star weint nach verschossenem Elfmeter
Der Niederländer war der fünfte Elfmeterschütze von Manchester United in der FA-Cup-Begegnung gegen Fulham. United brauchte sein Tor, um im Spiel zu bleiben. Doch Zirkzee scheiterte an Schlussmann Bernd Leno (32), der die richtige Ecke ahnte und mit zwei gehaltenen Elfmetern zum FA-Cup-Helden wurde. Fulham gewann schlussendlich mit 4:3 im Elfmeterschießen und steht jetzt im Viertelfinale.

Der Moment der Wahrheit: Zirkzee guckt sich die Ecke aus – und scheitert an Leno

Die Sekunden danach: pure Freude bei Leno, absolute Fassungslosigkeit bei dem Ex-Bayern-Spieler
Trainer Ruben Amorim (40) kam nach Spielende ebenfalls auf den Rasen, um seinen konsternierten Schützling, der gegen Arsenal in der Runde zuvor noch zum Elfmeter-Helden wurde, zu trösten.

Zuspruch vom Trainer: Amorim lief direkt nach Spielende zu Zirkzee
United-Fans stellen sich hinter Zirkzee
In den sozialen Medien gab es statt Häme und Hass fast ausschließlich aufbauende Worte für den 23-jährigen Pechvogel. „Zirkzee hat so gut gespielt, das ist herzzerreißend“, schrieb ein Fan. Ein anderer: „Zirkzee weint nach dem verschossenen Elfmeter. Dabei war er der Einzige, der in den letzten 45 Minuten Chancen kreierte …“
Ein dritter Anhänger: „Weint Zirkzee? So schlimm ist es nicht, Bruder. Arbeite einfach weiter an deinem Spiel.“ Und ein weiterer: „Zirkzee weint … Bruder, es ist nicht die Champions League!“

