Die Bayern zu Gast in Chemnitz, der Erste der Basketball-Bundesliga beim Fünften – klare Sache? Nicht unbedingt …

Dank einer starken zweiten Hälfte holt sich der Meister mit 94:72 (42:42) den Sieg. Dabei muss Trainer Gordon Herbert (66) neben Oscar da Silva auch kurzfristig auf Nick Weiler-Babb (Achillessehne) verzichten.

Chemnitzer Kevin Yebo schon nicht mehr im Bayern-Kader

Pikanterweise fehlt auch der Ex-Chemnitzer Kevin Yebo (28). Der soll zu 9ers zurückkehren. Geschäftsführer Steffen Herhold auf Dyn vielsagend: „Ich kann das Gerücht verstehen. Es ist erst mal ein Gerücht. Aber er ist ein ganz besonderer Spieler und Mensch. Wir schauen jetzt mal, ob das Gerücht ein Gerücht bleibt. Wir müssen uns in Geduld üben.“

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Klingt nicht so, als ob Yebo noch lange in München bleiben wird. Dabei wäre Yebo der perfekte Kandidat, um die Lücke des verletzten Osca da Silva zu füllen.

Erst 30-Punkte-Show, dann…: Schockmoment für MVP-Kandidaten

Quelle: BILD / Dyn

Bayern mit einem Katastrophenstart. Bis zur 8. Minute schaffen sie gerade mal vier Pünktchen. Doch Chemnitz macht zu wenig daraus, führt nach dem ersten Viertel nur mit 17:12.

Die Gastgeber mit einem Neuen: Flügelspieler Damian Jefferson (kam aus Karsiyaka/ Türkei). Und der US-Amerikaner steht auch gleich in der Starting Five. Dyn-Kommentator Florian Pertzsch ist schwer begeistert: „Das ist ein ziemlicher Ochse, ein richtiges Kraftpaket!“

Noch-Bayer Kevin Yebo kam gegen sein früheres Team nicht zum Einsatz

Noch-Bayer Kevin Yebo kam gegen sein früheres Team nicht zum Einsatz

Foto: Eibner-Pressefoto

Halbzeit 42:42, weil Bayerns Superstar Carsen Edwards mit einem tiefen Dreier die Chemnitz-Fans verstummen lässt. Im dritten Viertel kippt das Spiel zu Gunsten der Bayern, weil die Gastgeber früh Foul-Probleme haben.

Teaser-Bild

Foto: BILD

Am Ende wird es deutlich. Und die Bayern können Kräfte schonen. Denn der März wird heftig: Elf Spiele in 27 Tagen, Chemnitz dagegen mit einem entspannten Monat (vier Spiele) vor der Brust.

Bayerns Andy Obst, der mit seinem 576 Dreier jetzt auf Platz neun der Ewigen Bestenliste steht: „Unsere Energie, unsere Bereitschaft hat in der zweiten Hälfte den Unterschied gemacht.“

Beste Spieler: Jakob Gilyard (Chemnitz/18 Punkte), Andreas Obst (Bayern/ 18 Punkte).

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